Aktualisiert am 22. Juni 2017

Geschichten von Glückspilzen oder anderes Erzählenswertes

Sabine über Rübe:

Hallo zusammen,
nun sind zehn Wochen seit Rübes Auszug bei euch vergangen – Zeit zu berichten, wie es dieser „Rübe“ jetzt geht.
Rübe hat viel gelernt und mittlerweile ist sie wirklich angekommen – kläfft sogar schon manchmal (zwar nicht besonders beeindruckend aber immerhin), wenn sie Geräusche auf dem Kies vom Nachbarn hört. Pferde und Kühe hier auf dem platten Land haben ihren Schrecken verloren und werden entweder ignoriert oder neugierig bestaunt. Alles, was Menschen angeht, ist weiterhin heiß geliebt und wird „angebaggert“. Der Begriff „Ranschmeißerin“ ist ihr Programm, und sie schafft es immer wieder, Groß und Klein um ihre Pfoten zu wickeln. Dementsprechend toll findet Rübe die Besuche der Schülerinnen, die regelmäßig mit „Ist die süß!“ dahin schmelzen.
Ein- bis zweimal wöchentlich steht natürlich auch der Besuch der Hundeschule auf dem Programm. Im „Stadttraining“ in Jülich lernen wir so langsam alles kennen, was kleiner Staff aus dem Zwinger vom Schrottplatz noch nie im Leben gesehen hat. Rübe geht zunächst alles recht vorsichtig an, entwickelt aber schnell Selbstvertrauen. Nur das mit den Treppen ist noch immer ein Ding für sich. Sie „hopst“ zwar mutig rauf, aber dann oben angekommen überfällt sie schnell die „Höhenangst“, und man kann auf der in Falten gelegten Stirn lesen „Wie soll ich da bloß wieder runterkommen?“. Unser letzter Rekord lag bei 5 enormen Stufen – dafür gab es dann auch den Jackpot.
Im Gruppentraining ist sie mittlerweile mit mehreren Hunde frei gelaufen, zeigt aber recht deutlich, dass sie Menschen bevorzugt. Rüden sind ihr meistens zu aufdringlich, den absoluten Herzensbrecher (wie Buddy) hatten wir also bisher noch nicht dabei. Eine ältere, sehr gelassene Hündin war es da schon eher, der sie richtig um den Bart ging. Von Welpen hat sie definitiv die Nase voll.
Ansonsten werden natürlich auch die täglichen Spaziergänge geliebt, die nun, nachdem sie endlich Kondition aufgebaut hat, richtig schön lange durch Wald und Feld gehen können. Garten ist natürlich auch gut, zumal sie jetzt auch das Spielen viel besser gelernt hat und weiß, was man so mit Tau oder Kong alles anfangen kann. Außerdem bietet der Garten natürlich die Möglichkeit, stundenlang in der Sonne zu dösen und sich von den Anstrengungen des Landlebens zu erholen. Außer jemand greift zum Gartenschlauch – dann sieht man eine Rübe auf der Flucht. Wasser ist für sie höchstens zum Saufen da und wird sonst kategorisch abgelehnt. Selbst bei der größten Hitze ist sie bisher nicht dazu zu bewegen, sich im, natürlich eigens für sie gekauften Planschbecken abzukühlen. Bei warmem Wetter mutiert sie sowieso zum absoluten Faultier. Hundeschule bei über 20 Grad haben wir schon aufgegeben. Wir waren die absolute Lachnummer mit „Ich liege hier in der Sonne und ihr könnt mich mal!“.
Weitere Hobbies sind alte Lappen und Socken zerreißen und Leckerchen suchen. Wenn die auch noch in Kartons versteckt sind, braucht man schon eine Menge Mut, um den Kopf unter den Deckel zu stecken. Aber langsam entwickelt sie Technik. Schmetterlinge jagen ist auch eine Lieblingsbeschäftigung. Sind gerade mal keine da, kann man sie sich auch selbst machen. Man stecke nur seinen dicken Kopf in einen blühenden Busch, schmeißt ihn mal hin und her und schon fliegen die schönsten Blütenblätter als Schmetterlinge durch die Gegend.
So, genug geschrieben. Rübe möchte mal wieder Beschäftigung, ab in den Garten! Anbei noch ein paar Fotos.
Wir freuen uns auf euren Besuch

Liebe Grüße vom platten Land
Sabine, Doris, Herbert und natürlich Rübe
   

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Bianca über Clärchen:

  

Hallo ihr Lieben....
Clara lebt sich von Tag zu Tag mehr ein....Verschläft nun auch mal gern den nachmittag auf der Couch :) Sie ist sehr lieb und lernt echt schnell....Jeder Tag beginnt mit einem lachen, da sie mich morgens so süss weckt wenn sie rausmuss, dass ich mich im anschluss nicht mehr wirklich waschen brauch, nur abtrocknen:) Sie war von anfang an stubenrein... Zeigt auch keinerlei Futterneid o.ä. den Katzen gegenüber, hat sich von anfang an unter geordnet...Mittlerweile spielt sie eine art Fangen mit den Katzen, wo sie sich ganz vorsichtig ranschleicht und den Miezen in die Hinterbeine zwickt...:) Und dann ganz schnell weg rennen... jeder der sie kennenlernt, schliesst sie sofort in sein Herz. Mit dem Hund meiner Eltern ist sie ein tolles dreamteam ...Den mag sie sehr und tollt mit ihm durch den Garten....Oder lässt sich mit Blumen von meiner kleinen Schwester schmücken...:)
  
Zu anderen Hunden zeigt sie freundlich Interesse und entscheidet nach Sympathie, egal ob Rüde oder Weibchen...
Es ist sehr schön sie bei mir zu haben...Möchte meine dicke nicht mehr missen....Habe im Anhang einer der ersten Bilder mal mitgeschickt....

Liebe Grüsse
Bianca und Clara

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Peter, Hildegard und Anja über Buddy:

                                                       
Hallo ihr Lieben,

so, nun ist es an der Zeit, dass ich mal über mein neues Zuhause berichte.

Hätte ich ja im Leben nicht gedacht, dass ich noch mal in ein Haus mit Garten ziehen darf.
Und das hab ich alles nur euch zu verdanken!
Hättet ihr mich nicht aus dem anderen Tierheim geholt, würde ich da jetzt noch sitzen und mich zu Tode langweilen.
Gitter und Wände abschlecken war das einzige, was ich dort machen konnte. Schlimm, oder?

Ich glaube mit meinen Menschen habt ihr den richtigen Griff gemacht. Klar, ich muss sie noch ein wenig erziehen.
Der Punkt an dem ich momentan arbeite ist, dass sie meinem Bettelblick am Tisch auch endlich mal nachgeben.
Ich find das so gemein, dass sie mir da nie was abgeben. Aber wie gesagt ich arbeite daran.
Dafür verhalte ich mich sonst vorbildlich. Schließlich zeigen sie mir soviel von der Welt, die ich jahrelang nie sehen durfte.
Echt traumhaft!

Am Anfang habe ich es meinen Menschen ja nun nicht leicht gemacht. Ich habe sie auf den Spaziergängen bei euch mehr oder weniger ignoriert. Schließlich wusste ich da noch nicht, dass sie nicht nachgeben und mir wirklich die Chance geben.
Schnell hatte ich da meinen Ruf als Eigenbrötler weg. Aber ich glaube mittlerweile sind meine Menschen sehr zufrieden mit mir.
Immerhin habe ich meine Weigerung ins Auto zu steigen schon am 5. Tag in meinem neuen Zuhause aufgegeben.
Das Autofahren war echter Stress für mich. Ich wusste ja gar nicht, was nun mit mir passiert. Aber nun weiß ich ja, dass sie mit mir zum Spaziergang fahren.

Heute beobachte ich alles aus dem Auto heraus. Ganz aufmerksam lerne ich die Welt kennen. Und diese vielen mir nicht bekannten Tiere! Diese ganz großen, die immer auf den Wiesen stehen und fressen! Wie gerne würde ich die mal jagen und beschnüffeln!! Das wollen meine Menschen aber nicht und so übe ich nun, mich bei diesen Tieren zurückzuhalten.
Dafür stecke ich im Garten meine Nase immer in Mauselöcher. Ich habe da auch eine richtige Taktik entwickelt: Ich schleiche mich ganz ganz langsam an und hebe ein Pfötchen hoch um im richtigen Moment zuzuschlagen.
Bisher hatte ich da leider noch wenig Glück aber auch diese Technik werde ich noch verbessern.

Es war so aufregend ein Haus von innen zu sehen...
Überall Teppich, wo ich so weich liegen kann! Ich darf sogar auf die Couch und kann mich dort genüßlich einrollen und schlafen.. Am Anfang habe ich meine neue Umgebung erstmal ganz genau unter die Lupe genommen, alles beschnüffelt und bin bei Geräuschen, die ich nicht kannte noch recht unsicher gewesen. Schließlich ist es mehr sieben Jahre her, dass ich ein Zuhause hatte.

Ich habe einen echten weichen Schlafplatz nur für mich und kann mich da richtig ausstrecken und von Jagderfolgen träumen.
Herrlich! Und den Garten hab ich auch ganz für mich alleine... Ich kann da spielen und springen, so richtig toben und mich dann auf die Wiese in die Sonne legen und schlafen.

Meine Menschen lassen sich auch immer wieder was Neues einfallen..
Sie spielen mit mir mit Bällen und ich habe jetzt gelernt, den Ball auch wieder zurückzubringen. Ganz toll!
Natürlich verlange ich dann, bevor ich richtig müde bin noch ein Leckerchen und dann rolle ich mich wieder zusammen und ruhe mich aus. Schließlich bin ich auch nicht mehr der Jüngste. Soviel Neues habe ich gelernt.

Hin und wieder klaue ich aber auch was, wenn meine Menschen mal nicht aufgepasst haben. Leider lernen sie auch sehr schnell und stellen nun immer alles aus meiner Reichweite. So ein Mist, denn diese Sachen haben mir immer sooo gut geschmeckt.

Ganz besonders liebe ich meine Streicheleinheiten, die ich auch immer selbst einfordere. Es ist so schön, wenn meine Menschen mich streicheln. Dann muss ich vor lauter Vergnügen ein wenig grunzen, aber ich glaube das stört sie nicht, denn sie lachen dann immer.

So, meine Lieben, meine Menschen wollen auch noch was sagen. Ich hoffe ihr besucht mich bald mal, damit ich euch zeigen kann, wie toll ich mich entwickelt habe.

Bis bald
euer Buddy.


Ja ja, unser Ex-Eigenbrötler hat es in sich. Für uns ist es einfach nur schön zu sehen, wenn er sich in seiner Kudde zusammenrollt und grinst. Am Anfang hat er nur wenig gefressen und wir dachten schon, dass wir ihn vielleicht zu früh geholt hätten. Immerhin hatte er ja nur einen Probetag bei uns und nach seinem langen Tierheimaufenthalt wäre es nicht verwunderlich gewesen, wenn er sich nicht wohl gefühlt hätte. Doch ganz schnell hat sich das gelegt und Buddy lebte sich ein. Wir sind ganz begeistert wie schnell er lernt und wie intelligent er ist. Denk- und Suchspiele macht er sehr gerne und dann schläft er seelenruhig ein und träumt. Die Fortschritte, die er in den sechs Wochen bei uns gemacht hat sind eigentlich unglaublich.

Ständig bringt er uns zum Lachen. Vor allem, wenn wir ihn inflagranti bei seinen Raubzügen erwischen.
Er verharrt dann in der Position und ist das schlechte Gewissen pur. Sofort gibt er Pfötchen und legt die Ohren an um sich dann schnell wegzuschleichen.

Seine Jagdlust stört uns noch, aber wir üben mit ihm, damit wir irgendwann auch mal ohne Stress an Kuhweiden vorbei gehen können. Er merkt sich auch ganz genau die Kuhweiden, wo er Kühe schon mal gesehen hat.
Wenn wir an diesen Weiden vorbeifahren streckt er sich im Auto bis unter die Decke damit er alles im Blick hat und wird nervös. Er sucht dann die Umgebung ab und wenn er eine Kuh entdeckt hat, dann wird er richtig hektisch.

Gesundheitlich geht es ihm eigentlich gut. Wenn er seine Entwässerungstabletten bekommt, dann ist er nicht so gut drauf.
Er schläft dann viel und spielt nur wenig. Ansonsten versucht er seine Spaziergänge immer in Rekordzeit zu erledigen.
Er rennt und rennt und kennt seine eigenen Grenzen noch nicht, so dass wir ihn immer wieder bremsen müssen.

Die Wärme momentan bekommt ihm nicht so gut.
Ganz schnell ist er erschöpft und wir belasten ihn dann auch wenig.

Wenn er durch den Garten tobt und seine Spielverbeugung vor uns macht ist nichts vor ihm sicher...
Er springt dann so schnell wie ein junger Hund herum und will, dass wir ihn jagen.

Buddy ist einfach ein Traumkerl, wir sind so glücklich ihm die Chance gegeben zu haben und wenn wir ihn abends ansehen, wie er sich genüsslich einrollt, dann wissen wir auch, dass es das Richtige war.

Viele Grüße
Peter, Hildegard und Anja

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Rabea und Thomas über Bandit:

Hallo meine Lieben,
nach einer Woche wollten wir Euch einen kleinen Bericht erstatten, wie es unserem Hundekalb Bandit in seinem neuen Zuhause so geht und was er alles schon so erlebt hat mit uns - und wir natürlich mit ihm ;)

Thomas und ich genießen wie Bandit die ausgiebigen Spaziergänge im nahe gelegenen Offenbacher Stadtwald. Morgens
um halb acht geht es raus aus dem Bett und schon begrüßt uns Bandit schwanzwedelnd an der Treppe. Die Stahltreppe möchte er noch nicht hoch, aber das wird schon. Nach der ersten Tasse Kaffee geht es 1,5 Stunden in den Wald.

Mittlerweile ist der Kleine schon viel ruhiger geworden, Jogger und Radfahrer sind kein Problem mehr. Auch Fußgänger werden nicht mehr angesprungen - Ausnahmen gibt es aber schon noch vereinzelt ;). Die Reaktion der Leute ist aber komischerweise total positiv...."der ist ja süß, der Bengel".... Auch bei Hunden in ferner Sichtweise bleibt er ruhig und richtet sich nach uns. Zum jetzigen Zeitpunkt meiden wir noch den direkten Kontakt und laufen lieber eine kleine Runde Umweg. Aber das wird schon, die Unsicherheit scheint sich langsam zu legen. 
                                                              

Am Sonntag waren wir bei dem schönen Wetter mit Freunden und deren einjähriger Tochter im Biergarten und auch da hat sich Bandit vorbildlich benommen. Kinder scheint er zu lieben und ist ganz sanft zu allen in jedem Alter. Auch der Besuch von Thomas fünfjähriger Tochter war kein Problem, Bandit bleibt ruhig und genießt überall mit dabei zu sein. Auch wenn Besuch kommt, bleibt er brav auf seinem Sandsackbett und geht ganz vorsichtig auf die Leute zu. 
                                                                  

Heute Morgen waren wir beim Arzt zum ersten Checkup. Auch das hat er problemlos, aber doch mit großem Herzklopfen hinter sich gebracht. Ich hatte auch Herzklopfen, immerhin das erste Mal beim Arzt mit dem Hundekind, das ist schon aufregend!! Er ist kerngesund und hat nur mal wieder eine kräftige Ohrreinigung nötig...die kommt dann morgen :)

Also meine Lieben, Ihr braucht euch keine Sorgen zu machen, uns dreien geht es hervorragend und wir sind sehr
glücklich mit unserem Bandit!! Ein paar Bilder von dem Dicken in seinem neuen Leben haben wir beigefügt. 
                

Fühlt euch gedrückt, grüßt mir die Mäuse,
Rabea und Thomas

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Familie Fischer über Barny:

Schlappen-Joe alias Barny alias Sir Inspektor Barnaby

Hallo Ihr Lieben,


da ich nun seit mehr als 3 Monaten ein neues Zuhause gesucht und gefunden habe, wollte ich mich mal kurz melden
und Euch an meinem neuen Leben ein wenig teilhaben lassen....

                                      

So anstrengend beginnt und endet mein Tag........leider liegt auch manchmal mein Frauchen in der Couchecke,
dann wird eben geschubst ;-)) Sie ist auch sehr nachgiebig......


Wenn dann des nachts alles schläft, schleiche ich mich langsam aber sicher vor ins Bett.....und meine beiden freuen
sich immer riesig, wenn ich sie um ihre Nachtruhe bringe ;-)) aber sie sind mir nie böse!

                                      

In meinem neuen zu Hause habe ich endlich die Möglichkeit, meinen Schuhtick auszuleben
;-)) Die sind übrigens meine Lieblingsschlappen im Leopardenlook.........

Ansonsten sind meine neuen Mitbewohner nett zu mir, ich habe ein gutes Leben. Täglich steht ein ausführliches Gassi-Programm auf meinem Terminplan (mind. 2 Stunden durch Wald und Wiesen), meine anfängliche Vornehmheit was Essen und Trinken angeht habe ich völlig abgelegt....es hat allerdings mehrere Wochen gedauert, bis die beiden endlich kapiert haben, was so ein echter Staff wirklich braucht: Am Wochenende zum Frühstück einen Hundekeks mit Quark oder Leberwurst (dann erinnere ich mich auch gerne an Claudes Fleischwurst zurück – Junge, heb mir bloß ein Stück auf, ich komme bestimmt mal vorbei), beim Gassi gehen die kleinen Snacks und mein absolutes Lieblingsessen ist: Kartoffeln mit Frischkäse und einem Hauch von Parmesan – hmmmm, da läuft mir schon wieder der Sabber....

Zeitweise hat mich meine Hundetrainerin auf Komplettnahrung mit Futterbeutel umgestellt, ich konnte dann nachts vor Hunger nicht schlafen und bin durchs Haus geirrt...... glücklicherweise hatten die beiden ein Einsehen. Apropos Hundetraining, einmal in der Woche habe ich eine Stunde Einzelunterricht und der Erfolg ist grandios! Mein Gehorsam ist tadellos und alles andere erlerne ich spielerisch, tägliches Leinentraining macht mir auch gar nichts und ich verstehe sogar die Spielchen, die die beiden immer mit mir spielen wollen...(obwohl ich mich so manches mal gefragt habe, was die wohl zuvor geraucht haben....)

Aber nicht alles ist super im Leben....ich gebe nur ungern mein Balli ab und wenn, dann kämpfe ich um ihn! An tierischen Spielkameraden fehlt es mir leider auch noch, aber ich habe schon mal einen beim Hundetraining „angetestet“, könnte was werden mit der Freundschaft, ist recht jung und auch sehr robust. Den Wadenkleber von gegenüber habe ich inzwischen –weil ich so toll bin– im Griff, Mr. Supererzogen springt jedes Mal aus dem Fell, wenn er mich sieht und ich schau’ dann nur traurig und völlig unbedarft und entwickle mich somit zum Liebling in der Nachbarschaft...

In Urlaub fahren wir leider erst im Herbst, aber im Bergischen Land wohnen ist ja wie Urlaub.....hättet Ihr es nicht gewußt, so hättet Ihr mich bei den Schneebildern doch sicherlich in einem schicken Skigebiet vermutet...übrigens: die Ausrüstung dafür habe ich natürlich auch, schicken Mantel und Schweizer Halsband – lasse mich allerdings nicht gerne fotografieren und zum Blödi machen.....Bilder davon gibt es vielleicht beim nächsten Mal, dann aber ohne Schnee.

                                            

Bin ich eigentlich ein Schneepflug...?!

Nein, ich vermute eigentlich meinen Leo-Schlappen im Schnee..... 

                                                         

So, genug geschnackt.....da kommt mal wieder der Norddeutsche in mir durch....

Viele Grüsse an alle Pit-Staffis, die leider noch nicht vermittelt wurden. Sicher findet sich bald auch ein tolles Zuhause für Euch !!!!!!!!!!!!!

Ich drücke Euch ganz fest die Daumen (aber, passt bloß auf: ich bin bei den absoluten Powerknutschern gelandet, brrrrrrr, igitt – davor hätte man mich doch warnen müssen!)

Euer
Barny (Sir Inspektor Barnaby – soviel Zeit muß sein!)

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Famile Schröder über Harry:


Hallo liebe Hundefreunde,
mein Name ist "Harry". Ich bin zwar erst 10 Monate alt, aber habe schon einiges erlebt.
Mit 16 Wochen bin ich in mein neues Zuhause eingezogen. Dort habe ich mich vom ersten Tag an richtig wohl gefühlt. Die alte Tante Daska ,die schon über 12 Jahre alt ist hat mich gleich als Ihren neuen Spielkameraden aufgenommen.
Um möglichst viele Gleichaltrige kennen zu lernen haben mich Herrchen und Frauchen gleich in einer Welpengruppe angemeldet, welche ich mit großer Freude jeden Samstag besucht habe.
Auch viele Gassi-Runden bei denen ich immer wieder neue Spielkameraden treffe bereiten mir bis heute sehr viel Spaß.
Als ich dann 5 Monate alt war durfte ich zum ersten mal mit in den Urlaub fahren.
Sonne, Meer und Promenadenkaffees, jede Menge Menschen und Artgenossen sowie viele neue Eindrücke waren einfach mein Ding. Frauchen und Herrchen sagen ich hätte mich vorbildlich benommen.
Vom Urlaub zurück , fragte mich Herrchen ob ich nicht Lust am Besuch einer Hundeschule hätte. Freudig habe ich zugestimmt und bin immer noch mit großem Eifer dabei.
In der Hundeschule haben wir uns auch auf den ersten Wesenstest vorbereitet, den ich dann im Alter von 8 Monaten souverän abgelegt habe.
Auch im Haus bin ich ein Schatz. Alle Möbel und Teppiche sind noch unversehrt. Ja und sogar 3-4 Stunden kann ich locker alleine in der Wohnung bleiben. Wohlgemerkt nach dem Spaziergang.
Das Sofa ist mein Lieblingsplatz und am Abend wenn Herrchen und Frauchen Zeit haben kuscheln wir dort gemütlich zusammen.
So liebe Freunde der schmusigen Fellnasen das war's fürs Erste.
Es grüßt Euch herzlichst
Euer Harry

  
  
 

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Leon über sein neues Zuhause:

Hallo alle zusammen. Ich wollte mich mal bei Euch melden und eigentlich nur sagen das es mir sehr gut bei meiner neuen Familie geht. Wie Ihr ja wisst, habe ich hier in dem zu Hause auch eine Freundin. Luna heißt sie. Die Bonny aus der Nachbarschaft schaut auch öfter mal hier vorbei und wir spielen dann total ausgelassen. Auch gehen wir jetzt alle gemeinsam zur Hundeschule in Iserlohn. Das macht richtig Spaß. Die Luna und die Bonny müssen noch Einzelstunden nehmen, aber ich darf ab Samstag schon mit in der Gruppe üben, wer hätte das gedacht. Ha, ich bin halt besser wie die Mädels. Aber die beiden dürfen da auch bald mitmachen.
Wie Ihr auf den Bildern sehen könnt bin ich schon wieder größer und natürlich auch schwerer geworden (Stolze 25kg). Bin ja auch schon 7 Monate. So das wärs jetzt erstmal von mir. Ich wünsche Euch weiterhin alles Gute und das Ihr weiterhin so tolle Arbeit leistet und meine anderen Kumpels auch so ein schönes zu hause finden werden.
Viele Liebe Grüße aus Hagen, auch von meiner Familie
Euer Lucky
PS: Bilder von mir und meiner Freundin Luna


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Angi über Linda:


Tja, nun schaffe ich es endlich mal, mich hinzusetzen und ein paar Zeilen über Linda zu schreiben ... ein paar? Das wird schwierig, ich hab eigentlich sooo viel über sie zu berichten.
Nun ist die Kleine schon fast 1 Monat bei mir und nicht mehr wegzudenken! Wie konnte ich ohne diese kuschelige Schnecke überhaupt leben?
Sie ist einfach traumhaft wie immer. Man hat ihr Lächeln förmlich sehen können, als ich sie endlich mitnahm und sie wieder die Wohnung betrat. Sie hat sich auch ruck zuck eingelebt und ihre festen Schlafplätze überall verteilt. Am Anfang war sie noch schüchtern und schlief nachts erst mal lieber auf der Couch, aber recht schnell stand sie dann abends vor meinem Bett und guckte mich lieb fragend an, ob sie denn zu mir darf. Dabei klettert sie dann ganz vorsichtig und zurückhaltend ins Bettchen, stupst mich sanft mit der Nase an, damit ich die Decke hochhalte und im Nu ist sie verschwunden ... sie taucht dann auch erst morgens wieder auf, wenn ich aufstehe. Morgendliches Ritual von ihr: Frauchen erstmal abschlecken, damit sie wach wird und nicht verschläft ;)
Wir haben auch mittlerweile eine tolle Gassiroute gefunden mit viiiel Grün. Freunde hat sie auch schon welche gefunden, ein kleiner Jack Russel Terrier hat es ihr besonders angetan (sieht schon ulkig aus, wenn die zwei spielen). Mittlerweile geht sie auch super bei Fuß und ja, sie kann auch endlich Platz ohne zu murren :)
Besuch von mir lässt sie meistens eiskalt. Auf die Klingel reagiert sie nicht einmal und nach 5 Min bemerkt sie dann auch, dass da jemand gekommen ist. Dann gibt’s kurz eine Begrüßung und dann legt sie sich wieder auf die Couch. Dabei achtet sie dann auch gar nicht mehr auf meine Nagetiere, wenn sie das Zimmer betritt. Apropos Zimmer ... wir müssen mittlerweile die Türen abschließen, wenn wir aus dem Haus gehen, Madame weiß, wie man Türen aufmacht ;) da kam ich von der Arbeit nach hause und hab erstmal einen Schock bekommen, als sie aus meinem Zimmer kam mit etwas Weißem in der Schnauze (sie hat doch wohl nicht etwa??) ... nein, sie hat sich über mein Stofftier hergemacht, meinen Viechern geht es gut ;)
Mit meiner Mitbewohnerin kommt sie auch gut klar, sie hört immer besser auf sie. Als ich die 3 Tage auf Seminar war, war es nur etwas schwierig. Mein Bruder hat in der Wohnung geschlafen und Linda hat weder meine Mitbewohnerin, noch meinen Bruder schlafen lassen: sie hat mich die ganze Nacht gesucht und furchtbar geweint ... bin ich froh, dass mein Bruder mir das erst erzählte, nachdem ich wieder zurück war, ich wäre sonst sofort wieder heim gefahren. Aber ansonsten hat sie sich super benommen, mein Bruder meinte nur, als er die Wohnung betrat: „Dein Hund ist echt treudoof, den kann man ja klauen, die legt Einbrechern noch Pantoffel vor die Füße.“ Aber die beiden hatten jede Menge Spaß.
Achja, was auch erwähnenswert ist: Ich hatte die Kleine schon mit auf meine Arbeit gekommen. Man war das ein Highlight, die ganze Wache war sofort verliebt in sie. Mein Chef und seine Frau haben Linda von vorne bis hinten mit Leckerlis verwöhnt und sogar unser Regionalvorstand (der Chef aller Chefs ^^) konnte nicht von ihr lassen. Sie hat sich aber auch super benommen, ist schön hinter mir her und hat keine Faxen gemacht. Da war ich richtig stolz auf sie :)
Tjaja ... ach, es gibt noch sooo viel zu erzählen, aber dann müsste ich ja 12 Seiten schreiben. Ich hoffe nur, dass wir 2 bald mal die Zeit finden wieder bei euch reinzuschauen – natürlich nur zu Besuch ;)
Ich werd mich jetzt zu ihr auf die Couch gesellen und ein wenig kuscheln.

Bis dahin
eure Angi und Linda 

Anbei noch ein paar Bilder von der Süßen.
Oh und bevor ich es vergesse: die kleine Schnecke hat auch schon ein wenig abgenommen – Frauchen aber auch, das macht das Gassi gehen :)


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Familie Santner über Leyka:

Brief von Leyka !!!

Liebe PitStaff-Menschen und alle Lieben, die mir endlich ein tolles
Zuhause gewünscht haben !!

Ich hab` jetzt eines !!!!
Aber ganz von vorne. Als ich mit Claudia und Martina in mein neues Heim gekommen bin, war das alles noch etwas seltsam. Fremde Gerüche (etwa ein anderer Hund ? - nöö, die arme schwarze Bulli-Wurst war schon im August über die Regenbogenbrücke gegangen), fremde Menschen (viele -- ganze acht Stück) waren zu meiner Begrüßung gekommen und das alles nach einer sooo langen anstrengenden Autofahrt (mein neues Herrchen sagt zwar, dass das so ein tolles Auto gewesen sei, war mir aber egal). Claudia und Martina waren noch ein Weilchen hier, wegen des Papierkrams, und dann hatten sie es plötzlich ganz eilig, vielleicht wegen der feuchten Augen, aber so genau habe ich das nicht mehr mitbekommen.

Der Abend ohne Claudia und Martina war so traurig, aber die vielen Leutchen um mich rum haben mit mir gespielt, geschmust (auch wenns mir nicht immer so geheuer war) und mir dann einen richtig gemütlichen Sessel gezeigt, in den ich mich irgendwann auch zurückgezogen habe. Als ich dann nachts mal aufgewacht bin, bin ich vorsichtig die Treppe hoch und habe mich auf eine kuschelige Decke direkt vor das Bett von meinem neuen Herrchen gelegt. Ich wäre zwar gerne zu ihm ins Bett gehüpft, habe mich aber (noch) nicht getraut (das habe ich aber tags darauf ganz alleine gemacht, da hats niemand gesehen -- grins).

Am nächsten Tag gings dann zum ersten Mal mit der langen Leine fast zwei Stunden lang durch Äcker, Wiesen und Felder. Hat uns viel Spass gemacht. Inzwischen habe ich mich auch an das kleine Höschen gewöhnt, das ich zu Hause tragen muss, weil ich auf der Fahrt hierher vor lauter Aufregung läufig geworden bin. Stört mich eigentlich gar nicht und meine schöne Kuscheldecke, auf der sogar mein Name steht, wird nicht schmutzig.

Ich habe auch schon gelernt, dass ich nicht immer Herrchen oder Frauchen hinterher laufen muss, da die doch nur durchs Haus gehen und wieder zu mir zurückkommen. Ich bleibe in meinem Sessel liegen, beobachte alles, döse vor mich hin (bin nämlich manchmal ganz kaputt, weil die so oft und lange mit mir Gassi gehen) und lasse mich immer wieder kraulen und streicheln. Tut soooo gut !!

Und, dass ihr sehen könnt, wie gut es mir geht, habe ich euch ein paar Bilder dazugelegt, die mein Herrchen von mir für euch gemacht hat -- jetzt muss ich mich beeilen, die wollen schon wieder mit mir Gassi gehen und außerdem will mich mein Herrchen vom PC weg jagen, da er selber noch was schreiben will ...

 

 
                                            

So, Frau und Tochter sind mit Leyka Gassi gegangen, so dass ich endlich auch Zeit habe, ein paar Zeilen zu schreiben.
Es ist tatsächlich so, dass dieses süße quirlige Etwas ein ganz besonderer Hund ist. Ich habe ja erwartet, nee gehofft, dass sie freundlich und brav ist, aber sie übertrifft alle Erwartungen. Nachdem unsere über 16 Jahre alte Bulli-Hündin eingeschlafen war, hatten wir eigentlich die Absicht, lange zu warten, bevor wieder ein Hund ins Haus käme. Aber der Hinweis auf PitStaff und die Bilder von Leyka (auch die Beschreibung von ihr) haben unseren Vorsatz recht schnell ins Wanken gebracht. Der Besuch bei Euch im November hat uns dann überzeugt. Es gab dann noch ein Problem zu lösen: wie überzeugen wir Claudia Rauch davon, dass WIR die richtigen für Leyka sind. Erstens kannte sie uns nicht und zweitens wohnen wir 450 km weit weg. Aber wie man sieht, hat es dann doch prima geklappt.

Nun zu Leyka: als Claudia und Martina wegfuhren, lag sie fast ne Stunde im Flur mit Blick  zur  Wohnungstür, danach kam sie dann in die Küche
und legte sich unter den Küchentisch, obwohl hier acht für sie völlig fremde Leute am Tisch saßen. Nach einer Weile taute sie ein wenig auf und ließ sich kraulen und streicheln, ein leichtes Schwanzwedeln war dann schon erkennbar. Der als "Liegeplatz" angebotene Sessel wurde akzeptiert, sie verbrachte dann die halbe Nacht dort auf ihrer Decke. Erst am Morgen gegen 04.00 Uhr kam sie dann auf die Decke vor mein Bett. Ihr Versuch, ins Bett zu kommen, wurde mit einem deutlichen "Nein" verhindert. Am anderen Tag, ich war grad im Badezimmer, tobte sie dann ganz ausgelassen übers Bett, bis ich sie mit einem "Gehst du da raus" wieder auf den Teppich zurückbrachte. Unser Sensibelchen hat sich dann im Wohnzimmer unter der Treppe versteckt und war nur durch gutes Zureden wieder zum Hervorkommen zu bewegen.

Bei der Tierärztin haben wir sie tags darauf vorgestellt. Auch das lief völlig problemlos ab. Sie hat sich zwar nicht wiegen lassen, aber die
Untersuchung ihrer linken Hinterpfote (winziger Riss, der ihr ein bisschen weh getan hat) war schnell erledigt. Da sie sich immer kratzt, haben wir ihr auch in die Ohren schauen lassen. Die Gehörgänge sind frei und sauber. Den Grund fürs Kratzen finden wir auch irgendwann heraus.

Inzwischen ist sie schon eine Woche bei uns, fühlt sich pudelwohl, kommt regelmäßig an die frische Luft und kann sich austoben, schläft da, wo
sie gerade will (nur nicht im Bett !), aber meistens in ihrem Sessel und ist total ausgeglichen, freundlich und lieb. Anderen Hunden begegnet sie
mit Verachtung, gelegentlich lässt sie mal einen Rüden an sich schnuppern, aber das wars dann.

Im Auto ist sie noch aufgeregt und zappelig, was sich aber auf kurzen Strecken langsam bessert. Wir haben mit ihr Fahrten zum Gassigehen und
Fahrten von unterwegs nach Hause geübt. Mit gutem Erfolg. Auch das wird in ein paar Wochen kein Problem mehr sein.

Wenn ihre Hitze vorbei ist, wird dann unsere Tierärztin entscheiden, wann sie sterilisiert werden soll. Die paar Tage, die sie mit einem
Trichter über dem Kopf herumlaufen muss, wird sie auch überstehen. Und im Sommer melde ich sie dann zum Wesenstest bei unserer
Tierschutzbehörde an.

Und noch was: unserem Wellensittich begegnet sie mit eiskalter Ignoranz. "Wenn ich Dich nicht fressen darf, dann kenn ich Dich auch nicht !!" Er
lebt also noch.

Irgendjemand hat im Gästebuch geschrieben "Leyka, zeig Dich von Deiner besten Seite, ..." Genau das tut sie !

Und zum Beweis dafür bringt unsere Tochter im neuen Jahr eine CD mit vielen vielen Bilder mit, die wir so über Weihnachten und Silvester von
unserem Sensibelchen gemacht haben.

Ganz viele liebe Grüße an alle PitStaffler, guten Rutsch nach 2009

Arno Santner (für die gesamte Leyka-Familie)

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Familie Meyer über Ben:

Hallo ihr lieben,

es ist jetzt schon über ein Jahr her, als ich euch das letzte mal gesehen habe.
Und es wird Zeit das ich mich bei euch mal melde, um euch mitzuteilen was ich machen und wie es mir geht.
Nachdem in meine Familie gekommen bin, Ich musste ich noch viel lernen.
Ich besuchte die Hundeschule und lernte da Fuss gehen, ran, sitz, hier und platz und lernte dadurch das Gehorsamkeit durch Leckerchen belohnt wird.
Meine Familie kümmert sich ganz toll um mich, habe ein schönes Zuhause und einen schönen Hof wo ich jeder Zeit raus kann.
Habe tolle Spielgefährten gefunden ob Weibschen oder Rüde das sind alle tolle Spielkameraden.

Meine Familie hat tolle Fotos gemacht die ich euch zeigen möchte.

 Liebe Grüße euer Ben und seine neue Familie

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Peter, Hildegard und Anja über Diva:

Täglich um 17:30 Uhr erfolgt ein leises Jaulen, Diva möchte dann nämlich ihren geliebten Zwieback haben und um 18:00 Uhr möchte Madame dann noch mal in den Garten und die Wiese beschnüffeln.
Morgens schläft sie gerne lange und dann kann das Diva-Belustigungsprogramm losgehen: Ball suchen, Ball fangen, Ball jagen, Tiersendungen sehen (es ist so niedlich, wenn sie Hunde im TV sieht, dann klappen sich die Öhrchen hoch und der Kopf wird weit in Richtung TV gestreckt), Streicheleinheiten kassieren und ausgiebig Zeitung auf unseren Spaziergängen lesen.

                    
Hin und wieder versucht sie sich auch als Schoßhund, aber normalerweise erobert sie schnell ein großes Kissen auf der Couch für sich, rollt sich dann genüßlich darauf zusammen und schläft.

Ein weiteres Hobby ist Küsschen verteilen.
Wenn man sie fragt: "Diva, willst du ein Leckerchen?" dann kann es schon mal passieren, dass man blitzschnell ein nasses Küsschen ins Gesicht bekommt.
Nach Streichelorgien schleckt sie, als kleines Dankeschön, dann erstmal lange die Hand (oder falls besser zu erreichen das Gesicht).

Keinen Tag haben wir es bereut, einem älteren kranken Hund ein neues Zuhause zu geben.
Leider hat die kleine Maus in letzter Zeit gesundheitlich nicht so viel Glück.
Wir hoffen, dass es nur bei dem Verdacht auf Bauchspeicheldrüsentumor bleibt, denn wir haben noch soviel an ihr gut zu machen, was andere ihr angetan haben und außerdem hat sie sich in der eigentlich kurzen Zeit bei uns, ganz tief in unsere Herzen geschlichen.

Wir danken euch für die wirklich sehr liebevolle Betreuung unser kleinen Maus und hoffen, dass wir euch bald gute Nachrichten über ihren Gesundheitszustand überbringen können.

Peter, Hildegard und Anja

                               

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Neues von Zeus:

Ich bin’s mal wieder, euer Zeus, dachte es wäre an der Zeit sich einmal wieder zu melden. Ein tolles Jahr geht zu Ende, in dem ich viel erlebt und gelernt habe, sogar mein Geburtstag und mein Alter habe ich erfahren. Mit meiner kleinen "Schwester" klappt auch alles Bestens. Wir sind an vier Tagen in der Woche auf Hundeplätzen, einfach genial, übrigens Fressen tue ich jetzt auch besser, habe also Figur bekommen. Jetzt noch ein Bild von unseren Lieblingspositionen, wenn wir nicht arbeiten, sondern relaxen.
Meine Familie, das ganze Rudel also wünscht allen ein ruhiges Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr

 

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Jasmin und Kai über Sonja:

Hallo zusammen!

Wir wollten uns mal melden und Euch erzählen wie es Sonja so bei uns ergeht. Ein paar Fotos sind natürlich im Anhang zu finden... ;)

Sonja geht es hervorragend, doch mit der Ruhe für sie ist es seit gut zwei Wochen vorbei, denn Ihr geht eine kleine fast 16 Wochen junge Yorkshire-Jack Russel-Mix Dame namens "Bijou" auf den Keks und will immer nur mit Ihr toben und spielen. Meistens folgt Sie der Aufforderung der Kleinen auch und die beiden toben durch die ganze Wohnung. Danach, wenn man sich total ausgepowert hat, gehts auf die Couch. Man kuschelt sich aneinander und schläft schließlich zusammen ein. Irgendwie hat man das Gefühl, als würde Sonja die Mutterrolle für die Kleine übernehmen und erzieht sie auch fast so, als wäre sie ihr eigenes kleines Kind. Die beiden genießen die Spaziergänge durch den in der Nähe liegenden Stadtgarten. Was abends dann dazu führt, dass beide wieder zusammen in ihrem "Körbchen" neben unserem Bett, aneinandergekuschelt einschlafen.

Viele Liebe Grüße an alle

Kai und Jasmin

  

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Jutta, Jenny und Gunther über Nina:

Ihr Lieben vom TS Pitbull, Stafford und Co,

wir wollen uns auf diesem Wege bei Euch dafür bedanken, dass ihr uns eine neue Pelzfreundin überlassen habt.

Nachdem wir Mitte Juli 2006 unseren Cin

nach kurzer schwerer Krankheit verloren hatten, den wir erst 5 Wochen zuvor nach langem Papierkrieg aus dem Tierheim „Albert-Schweitzer“ in Bonn zu uns holten, waren wir uns ziemlich unsicher, ob wir so einen Schlag noch einmal ertragen würden.

Wir haben es dann als Wink des Schicksals angesehen, als wir in der Sendung „Tiere suchen ein Zuhause“ auf WDR 3 im Sommer 2006 „Die Braune mit der schwarzen Schnauze“ sahen.
     N I N A

Nein, die sollte Familienanschluss bekommen! Diesem „traurigen“ Blick konnten wir nicht widerstehen. Kurzentschlossen haben wir dann Kontakt zu Euch aufgenommen, und nach ein paar Besuchen und Gesprächen, durften wir sie dann mit in ihr neues Domizil nehmen.

Zunächst war sie in der neuen Umgebung etwas unsicher, das gab sich aber schnell. Sie freute sich übrigens immer sehr über die Besuche von Claudia (apropos, wann kommst Du mal wieder?).

Inzwischen sind wir dann allesamt aus der Wohnung in ein Haus gezogen und Nina ist hellauf begeistert von ihrem eigenen kleinen Territorium, das sie auch vehement gegen vermeintliche Eindringlinge verteidigt. Nach ausgiebigem Bellen setzt sie sich dann erwartungsfroh vor Frauchen oder Herrchen, und erwartet als Belohnung ein Leckerchen. Also von uns hat sie das nicht :-) ...

Ruckzuck funktionierte sie auch das Gästesofa (mit Billigung vom Frauchen) zur eigenen Schlafstätte um. Das ist nun ihr Lieblingsplatz:

                                    

Das ist sie übrigens kurz nach dem Aufstehen (ganz wie’s Frauchen):

                                                                           

Nun begleitet sie uns auf Schritt und Tritt durchs Leben...

                                                                


Nochmals vielen Dank für Alles von

Jutta, Jenny, Gunther

+

Nina

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Michael und Astrid über Flemming:

Hallo Zusammen.....

als Allererstes möchten wir uns nochmals riesig bedanken, dass Ihr uns einen so tollen aber auch etwas sturen und penetrant lieb guckenden Schmuser auf´s Auge gedrückt und uns in so vielen Dingen unterstützt habt… Eigentlich war es ja gar nicht so geplant, so schell auf den Hund zu kommen… Doch Ihr wisst ja,wo die Liebe hinfällt… Und sie ist genau in Flemmings Zwinger gestolpert…

Am Anfang dachten wir, was für eine Schlafmütze
er doch sei, doch das lange schlafen und ausruhen war geplant… Denn jetzt hat er genug Kraft und Ausdauer um uns auf Trab zu halten… Da kommt es schon mal vor dass man den zweiten Schuh von dem Paar was man genau jetzt anziehen wollte unter seiner Decke in der Kudde suchen muss…
Eine Freundin hat sich auch ganz schnell gefunden… Flemming: „die mir aber immer meinen Platz auf der Decke streitig

machen will und mir mein Spielzeug klaut…“    

Alles in Allem hätte es nicht besser laufen können, Flemming ist ein super süßer Schatz, der uns einfach das Herz geraubt hat. Vielen Dank nochmal an Alle !!!

Liebe Grüße, Familie Flemming

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Sandra und Jörg über Spike:

Hallo, mein Name ist Spike.

Ich bin ein 15 Monate alter Red Nose Pitbull und wollte mal erzählen was in meinem jungem Leben schon so alles passiert ist.

Ich bin im Alter von drei Monaten von Polen nach Deutschland gekommen und hatte dann ein zu Hause.
Doch dann bin ich als 9 Monate altes Scheidungskind zu Pit-Staff & Co gelangt.
Da haben doch wirklich zwei Menschen auf mich gewartet, um mich zu sich nach Hause mit zu nehmen.
Aber was heißt hier Ihr zu Hause? Ist jetzt längst mein Reich geworden.
Durch die beiden habe ich ganz viele Kumpels auf der Hundewiese kennen gelernt.
Macht mir wirklich Spaß mit bis zu 15 Hunden zu toben. So was kannte ich vorher gar nicht.
Vor allem die Weibchen haben es mir angetan. Aber leider wurde ich ausgetrickst und bin kastriert worden. Naja, die Frauen lieben mich trotzdem.
Ball spielen ist neben einem Bad im Rhein mein größtes Hobby.

Die beiden wollen mir das Ziehen an der Leine abgewöhnen, aber die denken wohl mit etwas Käse können die mich bestechen.
Außerdem schleppen die mich immer zur Hundeschule. Da werde ich auf den Wesenstest vorbereitet. Aber da sind so viele andere Hunde das ich eigentlich lieber spielen will. Aber ein bisschen was lernen man dort auch. Vor allem das, was man nicht machen soll.

Da es mir bei Sandra und Jörg gut gefällt benehme ich mich immer so gut es geht,
und die beiden sind total begeistert von mir. Zu Recht wie ich finde.

 

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Sabine und Meinolf über Smokie:



Hallo,

wir, die neuen "Besitzer" von Smokie, möchten uns ganz herzlich für die Vermittlung unseres Hundes bedanken!!!!

Unseren Stafford Castor hatten wir wenige Tage zuvor verloren; er hatte einen Hirntumor.
Ein Leben ohne Hund konnten wir uns einfach nicht vorstellen.
Auf den Internetseiten Ihres Vereins sahen wir Smokie und verliebten uns sofort in ihn.
Seine fröhliche, verspielte Unbekümmertheit gefiel uns sofort- und auch wir gefielen ihm !!!
Glücklich nahmen wir ihn nach einigen Besuchen im Tierheim mit nach Hause.
Er lebte sich sofort problemlos ein; schloß mit Menschen und Hunden sofort innige Freundschaft.

Wenn er allein zu Hause ist,geht allerdings schon mal der Übermut mit ihm durch- etliches Mobiliar fiel seinem Spieltrieb zum Opfer.....
Daran müssen wir noch arbeiten...
Man kann ihm aber nicht ernstlich böse sein, dem kleinen Kerl.

Alles andere, was wir ihm beibringen wollten, konnte er schon: am Fahrrad laufen, schwimmen, Auto fahren, uns ins Restaurant begleiten!!!
Mit anderen Hunden tollt er übermütig herum; möchte am liebsten ein großes Rudel immerzu um sich haben.
Auch Welpen liebt er innig!!!
Er besucht jede Woche die Hundeschule und lernt eifrig für den Wesenstest.
Ein richtiger Traumhund!!!

Vorige Woche haben wir gemeinsam Urlaub an der Nordsee gemacht; es machte uns allen riesigen Spaß!!!
Herzlichen Dank für die Vermittlung unseres süßen Hundes!!!

Sabine und Meinholf

  

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Sammy& André über Face (ehem. Kiko):



„Nur für ein paar Tage bis wieder ein Zwinger frei ist...!“
Wenn ich heute daran denke, muss ich immer noch lachen – als ob Ihr nicht gewusst hättet, dass wir Face nicht mehr hergeben würden!
Gebt´s doch zu: Ihr habt uns ausgetrickst, damit wir dieses sture, sabbernde, schnarchende, ständig furzende und mit fiesen Stinkefüßen ausgestattete Monster nehmen ;-)

Als vor knapp einem Jahr Claudia´s Hilferuf kam, dass der arme Kerl dringend aus seinem bisherigen Zuhause geholt werden musste, aber derzeit kein Zwinger im Tierheim frei sei, haben wir uns kurzerhand ins Auto gesetzt und die Knutschbacke abgeholt. Wie gesagt, eigentlich nur für ein paar Tage ... wir wussten ja auch gar nicht, was uns erwarten würde, keiner kannte den Hund ja so recht. Würde er sich mit unserer Hündin vertragen? Wie reagiert er auf Katzen?

Als erstes sahen wir einen total verunsicherten Hund, der alles vor seinem Zwinger anbellte. Nach einem kurzen Spaziergang zum Kennen lernen, dann ab ins Auto und zu uns nach Hause. Er kam rein und schlabberte als erstes mal Cheyenne und als nächstes die Katze ab. Das war also kein Problem. Er hat unsere Herzen im Sturm erobert und schnell war klar:
Der bleibt!

Zuerst dachten wir, Face sei taub, weil er nie reagierte, wenn man ihn ansprach, aber er war Ansprache wohl einfach nicht gewohnt ...Nach ein paar Tagen legte er seine Unsicherheit uns gegenüber ab und wurde ein richtiger Schmusebär. Fremde wurden aber bis vor kurzem noch immer zuerst heftig angebellt. Mittlerweile passiert es nur noch sehr selten.

Heute ist Face ein absoluter Clown und Kuschelhund. Besonders unseren Kater Jessie liebt er heiß und innig. Jessie, Cheyenne und Face knubbeln sich ständig in einem Korb (obwohl es natürlich mehrere davon gibt). Er ist der absolute „Herrchenhund“ und lässt André niemals aus den Augen.

Eins steht fest: Den bekommt Ihr nicht wieder zurück !!!

  

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Steffi und Rene über Ronja:

             

Hallo Ihr Lieben,

ich bin´s Ronja... Ich wollte mich mal aus meinem neuen Zuhause melden!
Ich weiß, dass ich mich erst spät melde, aber ich habe auch viel zu tun ;) Also, es geht mir hier richtig gut!
Ich liebe es mit meinen Herrchen durch die Felder zu laufen und hinter meinem Ball herzufliegen! Das könnte ich stundenlang machen, aber ich genieße dann auch die Abende auf der Couch und die Streicheleinheiten!

Und abgesehen davon, bin ich eine richtige Wasserratte geworden und tauchen kann ich auch! :) Ein paar Freunde habe ich schon gefunden mit denen ich auch mal toben kann!

Wir wünschen euren Fellnasen, dass sie bald auch ein liebevolles Zuhause finden!

Ein lautes Wuff von mir und liebe Grüße von dem Rest meines Rudels,

Ronja, Steffi und René

                                        

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Hier schreibt uns Sascha über Anny:
Kann man die umtauschen???
Was bitte habt ihr mir hier für einen Hund untergejubelt?
Nur kurz ein paar gründe für den Umtausch:

1. der Hund verliert seine Farbe
2. Anny hat einen Wackelkontakt (hört nur manchmal)
3. sie liebt es Schuhe zu verspeisen obwohl sie Futter bekommen hat
4. der Hund frisst Decken

des weiteren wo wir schon bei Decken sind...

die „Prinzessin“ alias... Anny hat den meisten platz auf dem Sofa für sich in Anspruch genommen, ok damit könnte ich ja noch leben aber dem nicht genug, nein die Madam meint „mein“ Bett würde ihr gehören...könnt euch wohl Vorstellen was das jeden Abend für ein Kampf ist auch nur ein kleines Stück der Matratze zubekommen. 

Zu dem, Anny schnarcht.

 

Mal ehrlich, ist je schon mal einer von euch mit der Prinzessin ohne Leine spazieren gegangen?

 

Der Hund ist anstrengend, ich kann nicht einfach bequem eine Runde gehen, nein die will spielen ... mit allem und jedem ... egal ob mit mir, anderen Hunden, Mäusen, Schafen, Ziegen, Enten usw. selbst Pferde probiert sie zuanimieren.
Ist das normal???
Ich denke nein!!!

Sind das für den Anfang genug Gründe für einen Umtausch ???

Nee, nee, nee die bekommt ihr nicht zurück, auch wenn ich Nacht für Nacht um einen Platz in meinem Bett kämpfen muss. Anny ist einfach die Beste.

Vielen lieben Dank noch mal für so einen wunderbaren Hund.



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Hier schreibt die Familie Beckmann und Ruhwedel über Atlas, der eine Zeitlang bei uns zu Besuch war:

Hallo Liebe Hundefreunde!

Wir wollen uns nur kurz melden, um Euch zu bestätigen, dass Atlas inzwischen wirklich bei uns eingezogen ist. War auch eigentlich gar kein Problem. Am ersten Tag war er noch ein wenig nervös, aber dann hat er wohl beschlossen, dass er hier wohnen möchte. Er ist wirklich ein lieber Kerl, der am liebsten den ganzen Tag bespaßt würde.
Hier zerlegt er gerade sein Spielzeug:


Karins Versuch, ihm den Unterschied zwischen ihrem Müsli und seinem Hundefutter zu erklären scheitert zZ noch:


Aber alles, was nichts mit Fressen zu tun hat, lernt er ganz schnell.
Vielen Dank für die gute Pflege bei Euch.
Wir wünschen Euch noch viel Vermittlungserfolg.
Mit freundlichem Gruß
Rainer Ruhwedel u. Karin Beckmann

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Hier ist Tyra
!

Da ich ja jetzt schon ein paar Monate bei meiner neuen Familie bin, dachte ich mir das ich mal langsam melde....obwohl die Tastatur ja für Hunde Pfoten nicht so richtig gemacht wurde....
Naja...mein Frauchen hilft mir ein bisschen. Ich habe hier eine tolle Familie gefunden die mich abgöttisch liebt..und ich sie auch!! Dauernd muss man hier schmusen, aber wenn ich ehrlich bin finde ich das gar nicht so schlecht. Auch mein kleines Kind Frauchen hat mich voll im Griff.Lach.

Mein Hunde Kumpel Oskar ist klasse und wir alle unternehmen immer sehr viel.
Am liebsten gehe ich ja schwimmen.....und meine Familie hat immer ganz schön Arbeit mich wieder aus dem Wasser zu bekommen..aber da müssen die nun mal durch . Ich versuche denen ja irgendwie zu sagen das ich den Freischwimmer machen will,aber irgendwie finden die es heftig das ich so eine Wasserratte bin.

Seit neustem fahre ich öfters mit meinem Herrchen Fahrrad und er findet es eigentlich ganz toll...wenn ich nur mal die Bremse finden würde....weil wenn ich mal los lege,bleibt kein Auge trocken !!!
Mein Lieblingsplatz ist bei Herrchen unter der Decke aber irgendwie meint er ich würde mich ganz schön dick machen. Deswegen bekommen wir ( ICH ) jetzt ein neues großes Bett. Dann habe ich noch mehr Platz!! SO muss das sein .

Wir bekommen auch immer so RIESEN Knochen aber wenn ich ehrlich bin halten die nicht wirklich lange...aber wer uns kennt ,der weiß...das ist keine Arbeit für uns. Der Oskar gibt mir dann immer seinen Rest Knochen ab. Ist das nicht toll? So muss Hundefreundschaft sein.

Also liebe Freunde da draußen....ich hoffe sehr das es noch mehr so klasse Menschen gibt die uns lieben und wissen was für tolle Familienhunde wir sind!!!!!!!!!!!!!! Also drücke ich Euch alle Pfoten und hoffe für Euch auf ein tolles Jahr 2007 !

Viel liebe und feuchte Hunde Knutscher
EURE TYRA

  

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Martina und Udo über Balu:

Hallo zusammen!
Ich hoffe, ihr kennt mich noch!
Ich gehöre zu den Glückspilzen, die 2003 ein neues Zuhause gefunden haben. Nach nun ca. 3 1/2 Jahren kann ich sagen, es hat sich gelohnt, daß ich hartnäckig an meinem jetzigen Frauchen drangeblieben bin, bis sie mich bei sich aufgenommen hat. Nächstes Jahr werde ich 11 Jahre alt!!! Die Knochen wollen zwar nich mehr so richtig, aber auf meinem weichen Sofa merke ich das kaum. Dort kann ich herrlich den ganzen Tag verschlafen.

Ich wünsche allen Staffs und Pits & Co., die noch ein Zuhause suchen, daß sie es möglichst bald finden. Ich kann nur sagen, wir sind prima Familienhunde (ich muß es wissen, denn mein Frauchen hat vor 9 Monaten Nachwuchs bekommen) und überhaupt nicht für ein Leben im Zwinger geschaffen.

Liebe Grüße von Balu
(& Familie: Martina, Udo und Alexander)

 

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Martina über Amy alias Emily Erdbeer:

Hallo,
wollte mich auf diesem Wege beschweren. Wat habt ihr mir da fürn Frauchen besorgt?!
He!? Ich dachte ihr seid Tierschützer?! Die grabbelt nur an mir rum und knutscht mich wund. BAHH!! Sagt die soll das aufhören..
Ansonsten habe ich mich super eingelebt, wie man sieht. Mit meinem Freund Rudi stelle ich immer die Wohnung auf den Kopf- aber die Zweibeiner nehmen es echt gelassen..Respekt! Im Wald tobe ich jetzt immer mit den anderen Hunden - ich mag ja alle - egal wie groß oder klein, Männlein oder Weiblein, bin halt ein geselliger Typ :o))
Martina meint ich wäre sehr lernfreudig und wenn ich Lust habe mache ich auch was sie sagt..meistens hab ich Lust..aber manchmal, na ja da finde ich andere Dinge halt interessanter...da muss sie halt durch. Wir üben immer mit einem 30 m Seil und es wird langsam...:o) Nur zur Info: auch wenn die Martina so anhänglich ist, ich denke hier will ich bleiben. Essen ist gut, das Bett ist schön gefedert und die Couch ist auch bequem. Was will man mehr?



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Christina über Sam:

Hallo Ihr Lieben!
Ich bin es, Chester, ehemalig Sam genannt. Ich weiß, ihr denkt jetzt bestimmt nach einem Käse umbenannt zu werden,
ist nicht unbedingt ein Aufstieg, hab aber dafür das passende „Schnittchen“ dazu bekommen ;)
Musste leider noch ein Opfer für mein neues zu Hause bringen, wie man unschwer bei genauerem Hinsehen auf den Bildern erkennen kann, hab aber trotzdem nichts von meinem MÄNNLICHEN Charme verloren (s. Beweisfotos ;)!!! )
Weiß noch nicht so recht welche meine Schokoladenseite ist, diese oder diese oder diese oder diese....... und mein Schnittchen“ anscheinend wohl auch noch nicht, schmatzt nämlich ständig an mir rum ;)
Nichts gegen eure Bude, die ihr mir zur Verfügung gestellt habt, Claudia, Dieter & Co, bin natürlich sehr dankbar dafür, dass Ihr euch so lieb um mich gekümmert und Du vor allem, Dieter, ganz fest an mich geglaubt hast!!!! DANKE!!!
Aber ein MANN muss irgendwann seinen Weg alleine gehen!
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und wenn dieser Weg direkt in ein Körbchen de Lux mit Panoramafenstern und ner heißen „Schnecke“ führt, kann ich nur sagen: YEEEEESSS, ich hab es geschafft!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

P.S. die Lollys sind hier auch echt nicht ohne ;)

Dicken Kuß
Euer Dreikäsehoch!

  

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Dezember 2006:

Hallo, ich bins, Zeus, wollte mich mal wieder melden.

Das Jahr geht zu Ende und ich habe meinen Leuten heimlich zugehört, als sie dachten, ich würde schlafen. Sie haben über mich geredet und die Zeit mit mir Revue passieren lassen. Man, was ich da gehört habe, ist mir runter gegangen, wie Öl. Da war von mir, als von einem Sechser im Lotto, die Rede. Es hat sich aber auch so viel in meinem Leben getan.
Das größte Problem für meine Leute, bei meiner Ankunft, waren die vier Katzen. "Das gibt nie was, das könnt ihr knicken, war die Aussage Vieler!" Na gut, ich habe sie noch eine ganze Zeit beschleunigt, aber jetzt? Sie sind mir total egal. Die fauchen, ich finde sie doof und damit ist das Thema für mich erledigt. Na, nicht so ganz, es wurmt mich schon, wenn mit denen geschmust wird und nicht mit mir! Aber damit werde ich leben müssen.
Das Problem mit anderen Rüden habe ich ebenfalls auf meine Art gelöst. Ich kann sie immer noch nicht leiden, wenn einer auf mich zu kommt, drehe ich einfach den Kopf weg und sehe ihn nicht, geht ganz prima. Nur wenn er mich richtig "anmacht, werde ich ungehalten. Er wird ratz-fatz aufs Kreuz gelegt, selbstverständlich unter Einhaltung der Spielregeln. Wenn er dann abhaut, kann ich nur lachen, aber hinter herlaufen? Das wäre unter meiner Würde.

Und nun das Allerneuste!!! Ich habe eine kleine" Schwester "bekommen, eine Nervensäge wie sie im Buche steht. Da hilft alles ignorieren nicht, die ist so lästig, dass ich ihr doch einmal zeigen mußte, wer das sagen hat. Vielleicht hat sie nun begriffen, dass sie alles von mir haben kann, meine Bällchen. meine Seile, mein Fressen, aber nicht mein, eigens für mich gekauftes Sofa und meinen Marco. Das wird nicht geteilt. Das mußte sie mit ihren höchstens sieben Wochen im Schnellkurs lernen. Dafür bekomme ich von ihrer Welpenmilch ab, das macht die ganze Angelegenheit etwas netter. Ein weiterer positiver Aspekt in meinem Leben ist das Arbeiten. Wir ihr wißt, habe ich wider Erwarten schnell eine Rettungshundstaffel gefunden, die mich wollten. Man, das ist das Größte. Da darf die Kleine nicht mit und ich bin dort der Held. Mir fehlt es zwar oft noch an Konzentration, aber das wird schon noch kommen. Wenn es allerdings um Aufgaben geht, bei denen alle anderen Hund "kneifen" werde ich vorgeschickt. Wo Marco ist, kann mir logischer Weise nichts passieren. Die Gabi ist auch ganz großartig, der kann ich auch vertrauen, erstens hat sie auch einen Staff und weiß daher ganz genau wie wir uns fühlen und zweitens würde sie nie mit mir schimpfen. In ihren Augen machen nur die Menschen was falsch, wenn wir Hunde nicht "funktionieren" -sehr praktisch, Marco bekommt den "Abriss", wenn ich Blödsinn mache. Ähnlich läuft es bei der Ausbildung zum Begleithund. Mein Ausbilder, ein Schäferhundmann ,singt Loblieder über mein soziales Verhalten und meine Lernfähigkeit, nur beim Hundeführer gäbe es noch einiges zu tun. Das bekommen wir aber auch noch hin.

So ihr Lieben, die ihr mit gelitten habt, als ich krank war, die sich euch gefreut haben, dass ich vermittelt wurde und denen, die mich nicht kennen, aber ein Herz für uns Kampfis haben, wünschen meine Familie und ich einen frohes neues Jahr und das alles eintrifft was jeder sich wünscht.

Zeus

Maren über Zeus:

Zeus ist ein absoluter Schatz. Er hat uns alle gut im Griff. Seine hervor stechenste Eigenschaft aber ist seine Neugier. Er fürchtet sich vor nichts.Die Leiter ist er hoch, als ob er noch nie in seinem Leben etwas anderes gemacht hat, ebenso geschickt hat er gedreht und ist wieder runter gekommen.

Das Röhrensystem unter dem THW kennt er wie sein Körbchen. Wenn ich es nicht besser wüsste, könnte ich glauben, dass er als Fährtenhund ausgebildet wurde. Er läuft Fährten ab, wie an der Schnur gezogen. Manchmal ist er uns direkt unheimlich. Er schafft es, einen voll gestellten Raum nach einer Person ab zu suchen. Dabei lässt er keinen Winkel aus.

Zeus ist ein Hund, der rund um die Uhr beschäftigt werden will. Fahrrad fahren und Schwimmen, gehört zu seinen grossen Leidenschaften, wie seine Freundin Kelly, mit der wir uns öfter treffen. Wir werden sicher noch Bilder nachliefern.
Der einzige Wehrmutstropfen ist, dass wir keine Rettungshundestaffel finden, bei der er arbeiten könnte. Man sagte uns unverblümt, Staffs sind unerwünscht. Selbst wenn wir ihn "reindrücken" würden, würde er durch die Prüfung fallen, egal wie gut er ist.
Wenn er jetzt noch etwas realaxter mit anderen Rüden wäre, wäre alles perfekt.

Gruß Maren

  

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Sonja über Jenny:

Hallo ihr Lieben vom TS Pitbull & Co,

wollte mich mal melden und mich gleichzeitig für mein tolles, neues zuhause bedanken. Wie ihr seht geht es mir hier richtig gut. Hier gibts ganz liebe Menschen, die mir immer schöne Streicheleinheiten schenken wenn ich sie lieb angucke. Einen Platz auf der Couch den sicher ich mir auch immer und wenn vorher schon einer drauf liegt, dann gucke ich halt gaaaanz wehleidig bis es heißt "na gut, mach hopp". Ach und das allerschönste, es wird jeden Tag mit dem Ball gespielt. Ein riesen Spaß kann ich euch sagen. Mein Frauchen sagt immer ich wäre so ein lieber Hund, ich könnte keiner Fliege was zu leide tun, und selbst wenn ich das wollte, ich würd sie eh nicht kriegen. Letztens, als ich sturmfrei hatte, hab ich mir doch glatt vom Wohnzimmertisch ein paar Gummibärchen gemopst...wäre auch gar nicht aufgeflogen aber ich habe ein paar Reste auf meiner Decke gelassen. Mh jetzt wird alles gut verstaut, so dass ich nicht mehr dran komme.

So dann auch einen ganz lieben Gruß an meine Hunde Kollegen!!
Bis dann mal...

Wuff Wuff

  

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Etwas Trost!!! 
Gruß Elvira, Michael und Fledermaus Kelly

                        

Hi,  mein Name ist Balu. Ich musste im August 2005 in die andere Welt wechseln. Nach nur sechs Jahren, davon dreiJahre Tierheim und die letzten zwei Jahre in einer neuen Familie, bin ich wegen meines kranken Herzens beim Gassigang tot umgefallen. Wenigstens habe ich es noch eine Zeitlang gut gehabt!!!! Ich schreibe Euch, um Euch über den Verlust von Cleo und Jojo hinwegzuhelfen. Die Zwei sind wohlbehalten hier angekommen und es geht ihnen –wie uns allen- hier gut!!!(Flügel sind ihnen noch keine gewachsen, weil die beim Toben hinderlich wären) Wir sind endlich angesehen. Niemand sagt Kampfhund oder sonstige Beschimpfungen.
Endlich frei ohne Zwinger. Kein Leinenzwang. Von Wesenstest und Maulkorbbefreiung redet man hier nicht. Halt die Freiheit, die man uns auf der Erde –bis auf Euch "Staffinarren"- nicht gewährt hat. Und jede Menge Hundemanna!!!! Wir sind hier sehr gut aufgehoben, sodass Ihr Menschen Euch nicht allzu viel grämen müsst. Werdet frei im Kopf, damit Ihr alle Kraft für unsere Nachfolger habt!!!!!!

Und da gibt es leiderimmer noch genug von!!! Ich passe schon auf Eure Schätze auf!!!!!

BALU
                                                       

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Anna über Charly (Charly ist der  Hund ihres Partners)

„Kampfhunde“

Angriffe von Hunden auf Menschen gibt es, seit Mensch und Hund zusammen leben und wird es (leider) auch immer geben.
Ich gebe uneingeschränkt zu, dass auch ich mich von den Medien habe beeinflussen lassen, in welchen uns Menschen vermittelt wird, dass spezielle Hunderassen, d.h. die so genannten „Kampfhunde“ etwas mehr gegen uns Menschen haben sollen, als andere Rassen. (Nebenbei gefragt: Wissen Sie, welche Hunderassen dazu zählen? Die laut Landeshundeverordnung oder die laut Landeshundegesetz!) Und als mein Partner sich in einen solchen „Kampfhund“ verliebte, wurde mir doch etwas mulmig zumute und dies, obwohl ich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht habe (ich kannte bis dahin überhaupt keinen sog. „Kampfhund“) und obwohl ich diese Entscheidung im Familienkreis lautstark damit verteidigen glaubte zu müssen, dass alle Anderen ja nichts mit diesem Hund zutun haben müssen.

Aber warum werden diese Hunde überhaupt so genannt? Auch ich habe erst erfahren, dass dieses Wort durch den Kampfhundesport entstanden ist. Hundekämpfe, d.h. Hund gegen Hund, und nicht Hund gegen Mensch. Im Gegenteil: die Hunde, die in der Kampfarena einem Menschen gegenüber aggressiv reagierten wurden umgehend tot geschlagen, da für diese Art von Sport ungeeignet – es ging nicht an, dass der Hund seinen eigenen Herrn angriff! Dadurch ist logischerweise und tatsächlich eine besonders menschen-freundliche Rasse entstanden, die in Amerika sogar therapeutisch in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Behinderten eingesetzt wird, da ihr Verhalten Menschen gegenüber besonders agressionsarm ist – wussten Sie das? Ich vorher nicht. Aber die Amis sind uns ja immer schon einen Schritt voraus gewesen (oder doch nicht).

Und dann musste ich meine ganzen, natürlich rein emotionsorientierten (ich kannte ja keinen einzigen „Kampfhund“ persönlich) Vorurteile über den Haufen werden, als dieser sog. „Kampfhund“ zu uns kam: Charly, der sich vom ersten Tag an ausgesprochen gut mit unseren anderen Hunden verstanden hat (doch kein „Kampfhund“?!)

Und nicht nur das – er liebt unsere Katzen abgöttisch, hat überhaupt keinen Jagdtrieb, ist überaus gehorsam und freut sich über jeden Besucher, egal wie groß oder klein dieser ist. Schlichtweg ein TRAUMHUND!  
  

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Sandra  über Ringo

...Ringo kam sehr verstört zu uns.

Er war ca 1,5 Jahre alt und hatte die meiste Zeit in einer Auffangstation gesessen.
Gelernt hatte er noch nicht viel in seinem Leben. Ich habe mich sofort in ihn verliebt. Die Auswirkungen seines Lebens im Zwinger zeigten sich durch extremes in die Leine Verbeißen und ständiges Hochspringen im Zwinger.
An ein Spazierengehen war Anfangs gar nicht zu denken.
Zu Beginn bin ich mit ihm nur in den Freilauf. 
Er hatte Muskulatur ohne Ende, durch die Springerei und war so wendig, das man ihn kaum unter Kontrolle bringen konnte, wenn er sich erstmal in die Leine verbissen hatte. Ringo war super aufnahmefähig. Er begriff schnell und tat alles um seinen Bezugspersonen zu gefallen. Trotzdem habe ich  später noch viel Zeit im Park damit verbracht, Ringo klar zu machen, dass er die Leine auslässt und sich nicht wieder verbeißen darf. Er konnte sich sehr schnell für Ballspiele erwärmen.  Es war für Ringo so stressig, durch die Zwingeranlage geführt zu werden, dass er mehrfach zusammengeklappt ist. Der Tierarzt konnte keine organische Ursache finden.
Es hat einen Riesenspaß gemacht mit ihm die Hundeschule zu besuchen und den Wesenstest hat er mit links bestanden.  Das Powerpaket war ein ebenso großer Schmuser und wir haben oft zu zweit in seinem Korb gesessen. Seine Probleme haben wir alle in den Griff bekommen. Sein wahres Naturell haben wir aus ihm herausgeholt, denn wir wussten immer, das ein Traumhund in ihm steckt.

Ringo, es tut immer noch weh, dass du weg bist.  Aber du hast es verdient und ein tolles Zuhause gefunden.
Ich werde dich nie vergessen...hab dich lieb!

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Judith über Socke

Socke fiel mir gleich am ersten Tag in Köln-Ostheim auf.

Der hübsche Schäferhund-Mischling stellte sich beim Anblick von Besuchern im Tierheim an den Gittern seines Zwingers auf und angelte mit seinen Pfoten hindurch, als wenn er einen festhalten und nicht vorbeigehen lassen wollte. Die Helfer im Tierheim erzählten mir, dass er aus schlechter Haltung beschlagnahmt worden sei und in dem ersten Tierheim, in dem er gelandet war, als "bissig und gefährlich" eingestuft sogar getötet werden sollte. Hier galt er nur als "temperamentvoll".
Ich war gleich von ihm fasziniert. Aber mit ihm spazieren zugehen gestaltete sich zunächst etwas kompliziert. Denn betrat ich seinen Zwinger, so verbiss er sich aus wilder Vorfreude über den bevorstehenden Gang in die Leine und zerrte daran herum. Mit Anleinen war da nichts zu machen. Also musste ein Trick angewandt werden: Socke bekam ein Spielzeug, das er sofort aufschnappte und konnte nun an die Leine genommen werden. Sobald die Zwingertür aufging, flogen wir als Hund-Mensch-Gespann heraus und in wildem Galopp ging es durch das Tierheim in den Park. Und dann zeigte sich sein wahres Temperament: Rennen, spielen, toben! Das war seine Welt. Und der Gassigang war ihm immer zu kurz. Wenn ich den jungen Hund wieder in seinen Zwinger zurückbrachte, ableinte und ihm zum Trost ein Abschiedsleckerchen geben wollte, war er empört und protestierte laut bellend und am Gitter hochspringend "Das kann doch noch nicht alles gewesen sein!".
Aber die anderen Hunde wollten ja auch noch Gassi gegangen werden. Es tat mir in der Seele weh, ihn jedesmal dort zurück zu lassen.

Eigentlich wollte ich noch keinen neuen Hund, nachdem ich meinen alten erst kurz vorher verloren hatte. Aber Socke´s sehnsüchtigen Augen hielt ich nicht lange stand. Was die anderen Tierheim-Mitarbeiter schon lange wussten und mit Bemerkungen wie "der ist sowieso bald bei dir" zum Ausdruck brachten, dämmerte mir nach ein paar Wochen dann auch langsam: ich hatte mich längst für diesen Hund entschieden. Aus einem vorerst geplanten Test-Wochenende wurde dann der Kompletteinzug in meine Wohnung, weil es gleich prima klappte, und seitdem ist jeder Tag mit Socke schöner als der vorherige. Und was im Tierheim überhaupt nicht festzustellen gewesen war: Er ist eine absolute Schmusebacke! Dieser sensible, verspielte und lernbegierige Hund ist einfach nur liebenswert! Und keine Spur gefährlich. Nur manchmal - da überkommt es uns - toben wir ganz ganz wild miteinander. Und ich ertappe mich dabei, wie ich mit meinem Hund auf dem Boden ringend herumrolle, ihm spielerisch in den Halskragen beiße, während er meine Pulliärmel um ein vielfaches verlängert, und wir uns "ganz tief grummelnd" anknurren. Das alles aber immer mit einem verliebten Augenzwinkern. Und wenn Socke schläft, meine ich manchmal ein breites Grinsen auf seinem Gesicht zu erkennen.  
       

 

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Mo über Dina

Eine Freundin ist schuld! Sie hat im August 2004 „Tiere suchen ein Zuhause“ gesehen. Daraufhin hat sie mir einen Link auf den Computer gespeichert und als ich von der Arbeit kam, hat sie mich an den Computer geschickt, ohne mich vor den braunen Augen zu warnen, die mich dort erwarteten.Nachdem ich von dem, was ich da zu sehen bekam, derart angetan war, war das Telefonat mit Stefan reine Formsache und ein Kennenlerntermin für das Wochenende wurde vereinbart.Wir trafen Stefan in der Nähe der Zwinger in Ostheim in Gesellschaft eines beeindruckenden, schwarzen, muskelbepackten AmStaff-Rüden (Tyson, der noch pfotenringend ein Zuhause sucht).

Als er diesen in die Zwingeranlage brachte, tat er es mit den Worten: „Ich hol’ dann mal die richtig große!“ Richtig große??? Unsere Augen hefteten sich auf die Holztür der Anlage und erwarteten etwas in der Größe eines Pony´s. Um den Hund zu sehen, der dann dort herauskam, mussten wir jedoch mit den Blicken eine Etage tiefer rutschen. Vor uns stand Stefan mit einer braun-schwarz gestromten, kleinen, zierlichen, ganz unverschämt süß drein blickenden Stafford Hündin. Mein erster Gedanke war: „Wie süß, eine Bonsaikampfkuschlerin!!!!“ Wenn Herzklau eine Straftat ist, dann machte Dina sich in Sekundenschnelle schuldig. Ich wusste jedenfalls sofort, dass ich den kleinen Popowackler wieder sehen möchte.

Gleich am Montag nach dem Kennen lernen ging ich zum aller ersten Mal allein mit ihr Gassi. Man sagte mir, ich solle von ihr, schon wegen ihrer traurigen Vorgeschichte, nicht sofort Sympathiebekundungen erwarten. Sie sei anfangs oft sehr scheu und ignoriere Menschen. Während des Spaziergangs setzte ich mich auf einen gefällten Baumstamm. Dina, ganz gut erzogen, setzte sich daneben. Ich schaute sie an und fragte: „Willst du eigentlich zu mir? Eigentlich suchen sich doch die Hunde ihre Mitbewohner aus.“. Dina hob ihren Kopf, sah mich an und drückte ihr Köpfchen an mein Bein ohne mich aus  den Augen zu lassen… jetzt wohne ich bei ihr! Das hat sie prima hingekriegt! 

 

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Silvia (Gassigängerin)   
Kampfschmuser??? Wortwörtlich! Ja! Wenn ich in Ostheim im Tierheim helfe, dann bin ich durch drei Bundesländer gereist. Das kann ich weniger oft als ich will - und seltener, als ich mag. Wenn ich dann mal da bin kann ich mir natürlich nicht jeden x-beliebigen Hund schnappen weil mir gerade nach Gassigehen zumute ist. Und manchmal sind alle Hunde, die ich spaziergangstechnisch belustigen könnte, schon gegangen oder haben gefressen und sollen ruhen. Das Das bedeutet nicht, dass man dann nichts mehr mit ihnen machen kann... man kann dann immer noch mit ihnen schmusen. Und dort zeigen die Hunde dann wieso man sie Kampfschmuser nennt, wahlweise auch Kampfkuschler. Eine inzwischen vermittelte Schlabberschnute namens Kelly war hierfür mein bevorzugtes Opfer. Kelly, eine wohlgeformte muskulöse Staffdame mit Fledermausohren kam zu uns, weil ihre Besitzer sie einschläfern lassen wollten. Sie hatten sich getrennt und der Hund war gesund, aber lästig. Der Tierarzt spielte bei diesem Plan nicht mit - so kam sie ins Tierheim. Kelly und ich hatten ein kleines Ritual. Ich krabbelte in ihren Verschlag und setzte mich auf die Fliesen, aufmerksam von braunen Augen beobachtet und mit wackelndem Popo erwartet. Dann schlug ich die Beine übereinander zum Schneidersitz. Kelly hatte gelernt, dass das ihr Startsignal war. Sie hopste dann auf die so geschaffene Liegefläche und räkelte sich zurecht. Nach diesem enthusiastischen Platzieren bis es ihr bequem war verfiel sie in ein stillhalten, als hätte jemand den Pausenknopf gedrückt und es wäre jetzt an mir was zu tun. Und wer einem so entzückend das Bäuchlein entgegenstreckt, der bekommt es auch gestreichelt. Ich weiß nicht, wer von uns beiden das mehr genossen hat - ich glaube ich... obwohl eine Mischung zwischen schnaufen und grunzen verriet, dass auch Kelly die Prozedur nicht unangenehm war. Es gibt kaum einen köstlicheren Anblick als einen so vollkommen entspannten Hund, dass er ab und an die Augen mal aufmachen will ...und es klappt gar nicht richtig.Kelly ist heute in liebevolle Hände vermittelt, die die kleine Fledermaus zu schätzen wissen und sicher, wenn sie das lesen, jetzt schmunzeln und genau wissen wovon ich schreibe. Mach’s gut, kleine Kelly...

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