Aktualisiert am 21. September 2017

Post vom neuen Zuhause:


Hallo ihr Lieben,

heute waren Thomas und ich beim Veterinäramt in Krefeld. Ich sollte mich dort vorstellen (die wollten mich echt kennen lernen :-)
damit die eine Typbestimmung, Phäno dings bums, machen. Thomas und Sibylle haben immer häufiger gesagt, ich sähe immer mehr wie ein American Bulldog aus (sie meinten hübsch, glaube ich).

Bei dem Amt haben die mich beguckt und ich habe auch voller Freude einer Amtstierärztin die Hose vollgeschlabbert, das ist halt so meine Art.

Thomas war beim Rausgehen sehr glücklich, er hat gesagt, dass ich jetzt wirklich als American Bulldog Mix gelte und das bedeutet wohl, dass ich nicht als ganz so "schlimm" eingestuft werde, wie ein paar meiner Hundekollegen.
Damit Thomas und Sibylle auch nicht die teure neue Hundesteuer, die seit neuestem in Krefeld gilt (schlappe € 800) zahlen müssen, mache ich dieses Jahr noch einen vorläufigen Verhaltenstest. Da Sibylle schon fleissig mit mir geübt hat, hoffe ich doch sehr, den Test zu bestehen.  Drückt mir die Daumen!

Hoffentlich freut ihr Euch mit mir, Thomas und Sibylle über die Neuigkeiten.
Bin und bleibe ja auf jeden Fall ein "Pitzi".

Dicke Schlabberküsse von Eurem Calli Callmund

und Drückerlis von Thomas und Sibylle

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Sibylle und Thomas berichten von Higgens:

Auf den „Staff Opi“ gekommen

Als Thomas mir Dich (Higgens) per Bild das erste Mal „vorstellte“, war es meiner Meinung nach noch viel zu früh, um wieder über einen „neuen“ Hund nachzudenken. Unser Sam war nach knapp 12 Jahren bei uns erst Mitte Dezember 2013 über die Regenbogenbrücke gegangen.

Mein Schatz hat jedoch nicht locker gelassen und brachte mich liebevoll und mit vielen guten Argumenten dazu, Dich bei Pitt Staff in Köln an einem kühlen Märztag kennen zu lernen. Ein Blick in Deine braunen Knopfaugen und das Streicheln Deiner grauen Schnute und …. Du hattest mich erobert.

Dein Steckbrief: 14 Jahre alter, tauber Staff-Alano-Mix mit Herzfehler, der (aus was für Gründen auch immer) im hohen Alter in einer Auffangstation abgegeben und dort als gefährlich eingestufter Hund rund 4 Jahre eine nicht so gute Zeit hatte. Durch ganz liebe Menschen, die Dich und Deinen Charakter besser verstehen, kamst Du glücklicherweise nach Köln.

Nach mehreren Tagen des Kennenlernens in Köln, einem Besuch bei uns zu Hause und der Erfüllung der „Formalitäten“ durften wir Dich mitnehmen.

Zu Hause angekommen, fing die gemeinsame Zeit des Lernens an.
Du musstest Dich vielen neuen Eindrücken stellen und so viele Dinge neu kennen lernen. Aber auch Du bringst uns, auch heute immer wieder neu dazu, über uns und unseren Umgang mit Dir mehr zu erfahren und zu wachsen. Das Rufen Deines Namens wurde durch Gestik und Mimik ersetzt; Du bist ein sehr aufmerksamer Hund und das, was Du nicht hörst, siehst Du und schnüffelst es (glaubt mir, der kleine Keks hat sein Futter erschnuffelt, bevor es sich überhaupt in seinem Napf befindet .

Na, und beim Spazierengehen wählen wir für Dich immer „angenehme“ Zeiten (so auf dem Land geht das), da Kontakt zu Artgenossen mit 4xxx immer mit dem notwendigen Individualabstand durchgeführt werden muss. Auto fahren magst Du gar nicht, da regst Du Dich richtig auf und so nehmen wir Dich maximal zu den notwendigen Tierarztbesuchen mit.

Was wir an Dir bewundern ist, dass Du nie aufgegeben hast; für Dich gibt es immer nur ein „nach vorn“ aber nie ein zurück. Das haben wir anfangs beim Spazierengehen oder auch im Garten gemerkt (unsere zweibeinigen Nachbarn, die Pferde auf der Koppel – alles wurde kritisch begutachtet, natürlich auch durch Bellen kommentiert und erst nach einigen Malen als gut und richtig akzeptiert). Wir haben uns jedoch voll auf Dich eingelassen und als auch Du bereit dazu warst, konnte unsere wirkliche gemeinsame Zeit beginnen.

Heute, nach etwas über 5 Monaten, bist Du ein ausgeglichener Hund und ein großer Schmuser, der die Nähe zu uns liebt und sie auch einfordert. Du liebst Deine „Schlafstätte“ auf dem Teppich; aber natürlich wärst Du kein Staff, wenn das Bett nicht ganz hoch im Kurs stehen würde ; da werden dann auch schon einmal vor Wonne alle Viere in die Luft gestreckt.

Garten ist für Dich ebenfalls mit das Größte; wenn Du auf der Wiese liegst fängt das „Wohlfühlritual“ schon nach wenigen Minuten an: Du reibst Deine Schnauze auf dem Rasen hin und her, brummst und grunzt vor Dich hin und dann …. los geht das Kullern (was Dir auch den Spitznamen Kullermurmel eingebracht hat). Von rechts nach links und wieder zurück. Manchmal liegst Du auch nur faul rum, schaust uns bei der Gartenarbeit zu und lässt Dir den Wind um die Nase wehen und schaust zufrieden.

Über Freunde, die uns besuchen kommen, freust Du Dich „wie Bolle“ und grunzt vor Freude, wenn diese sich zu Dir auf den Teppich legen und Dich krabbeln.

Aufgrund Deines hohen Alters und des nicht unerheblichen Herzfehlers ist uns bewusst, dass die gemeinsame Zeit mit Dir überschaubar sein wird.
Wir freuen uns über jedem Tag / Woche / Monat mit Dir zusammen.

„Gut machen“ können wir nix; jedoch können wir Dir eine gute und liebevolle Zeit mit Freude und Spaß geben. Du hast uns gezeigt, wie viel Platz wir Zweibeiner in unseren Herzen nach Verlusten haben und wir echt nicht aufgeben dürfen, liebevollen Seelen ein Zuhause zu geben.

Wir freuen uns auf die Zeit!
„Kullermurmel“ Higgens mit Sibylle & Thomas






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Anna schreibt über Nixe:

Tauber Hund – Na und – am liebsten im Dunkeln

Oft werde ich gefragt, wie das funktioniert, mit einem tauben Hund.
Ich vergleiche den Umgang mit einem tauben Hund dann gerne mit dem Erlernen einer neuen Sprache. Jetzt ist es halt nicht Englisch, Spanisch oder Französisch, sondern Nonverbal. Übrigens finde ich diese Sprache viel leichter zu erlernen, als Englisch, Spanisch oder Französisch und dass, obwohl ich eine Quasselstrippe bin.
Eine ganz häufige Frage ist, ob ich NIXE denn auch ableinen kann (NIXE da Listenhund hat sowohl die Maulkorb- und auch die Leinenbefreiung) und wie ich sie denn dann „rufe“. Klar, das trainieren wir genauso, wie alle anderen Hundehalter auch.
Erst neulich bin ich auf Feldwegen gelaufen. Nicht nur ich kann dort sehr weit schauen. Natürlich sieht auch NIXE jeden Hund schon von weitem und auch wir werden schon von weitem gesehen. Und auch dieses Mal stürmt ein uns entgegen kommender Hund die letzten 200 Meter auf uns zu und dies obwohl sein Mensch ruft und ruft und ruft. Kein Denken auch nur ans Umschauen (ich hatte den Eindruck dieser Hund weiß, dass sein Mensch schön hinter ihm her kommt, da von ihm (Hund) gut erzogen). Am Gehör liegt es also nicht.
Nein, NIXE würde nicht immer bei mir bleiben. Sie liebt andere Hunde und sie möchte genauso gerne und genauso schnell dahin, wie diese auf uns zu kommen. Immer öfter reicht das Kommando „Bleib“ aber auch oft genug nehme ich die Schleppleine in die Hand, die sie hinter sich her zieht und die mir die Sicherheit gibt, dass ich meinem Hund notwendige Grenzen sicher setzen kann. Schließlich ist nicht jeder heranstürmende Hund zum Spielen aufgelegt.
Ganz gespannt sind die Menschen, wenn sie wissen wollen, wie ich mit NIXE im Dunkeln zurechtkomme. Da muss ich sie doch ganz sicher anleinen. Aber genau das Gegenteil ist der Fall. Hier brauchen wir in unserer gewohnten Umgebung auch keine Schleppleine. Gerade im Dunkeln achtet NIXE besonders auf mich und …. tada …. meine Taschenlampe. Ich habe mir Lichtzeichen ausgedacht und NIXE hat diese sehr schnell gelernt. Im Dunkeln folgt NIXE noch einmal so gut, da kein Sichtreiz sie ablenkt.


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Sabine und Rübe grüßen uns:

Rübe oder die unglaubliche Wandlung vom Berliner Schrottplatzhund zur „Großgrundbesitzerin“ auf dem platten Land mit wöchentlichem Schuljob!

Rübes erste zwei Lebensjahre lassen sich kurz zusammenfassen, denn sie erlebte in ihnen nicht wirklich viel und von dem, was sie erlebte, nicht viel besonders Gutes: Zwinger auf einem Schrottplatz in Berlin mit einem Hundekumpel, Welpen geworfen, von der Außenwelt nichts mitgekriegt - kurzum ein unbeschriebenes Blatt, das noch nicht einmal auf seinen Namen reagierte, wahrscheinlich wurde sie nie mit ihm gerufen. Auf den Namen Rübe wurde sie übrigens erst in Köln getauft.

Unser Abenteuer Rübe begann mit einem Besuch bei Pitbull, Stafford & Co in Köln Ostheim. Noch voller Trauer um unsere erste Staffhündin Nicky hatten wir uns trotzdem entschlossen wieder einem Staff ein neues Zuhause zu geben, da viel zu viele dieser tollen Hunde in unseren Tierheimen sitzen und kaum eine Chance auf Vermittlung haben. Einzige Bedingung für unseren neuen Hund war, absolut guter Menschenbezug, da ich als Lehrerin an einer Förderschule arbeite und auch schon Nicky stundenweise schulisch zum Einsatz kam – Staffs sind halt einfach traumhafte Hunde für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Und da saß sie nun, erst vor kurzer Zeit aus Berlin nach Köln umgezogen – nein, sitzen konnte man das eigentlich nicht nennen, denn es gab schier keinen Zentimeter an diesem etwas zu pummelig geratenen Staffkörper, der nicht vor Freude in Bewegung war. Manchmal wundert man sich einfach immer wieder, wie aufgeschlossen manche Hunde trotz wenig positiver Erfahrungen bleiben. Und dieses wackelnde Etwas hatte wirklich Ranschmeißerqualitäten gegen die sich zu wehren schier hoffnungslos war. Nach drei Besuchen in Köln und einer Vorkontrolle, wie es sich für einen guten Tierschutzverein gehört, war klar, Rübe siedelt um aufs platte Land.

Stubenrein war sie nach einmaligem Markieren aller strategischer Wohnungsecken eigentlich schon nach einem Tag – Bedingungen waren aber auch ideal: bei leisestem Verdacht Tür auf und ab in den Garten. An das Leben im Haus gewöhnte sie sich sehr schnell und wusste die Annehmlichkeiten zu genießen. So ein Futtonbett mit vielen Kuscheldecken ist halt auch nicht zu verachten. Allerdings fällt es da aber auch extrem schwer, morgens zu „unhündischen“ Zeiten aufstehen zu müssen, was ein äußerst verpennter und empörter Blick alltäglich zum Ausdruck bringt. Grundsätzlich gehörte sie im Haus allgemein mehr zur gemütlichen Sorte nach der Devise: lecker essen und davon nicht zu wenig, genussvoll und vor allem laut schnarchend schlafen oder sich kraulen lassen und das bitte ausgiebig. So ausgelastet zerstörte sie aber auch bis auf ein angenagtes Stuhlbein nichts weiter Wesentliches.

Auch der Garten war schnell erobert – 1000 qm zum Austoben und danach Sonnenbad. Spielen kannte sie gar nicht und musste erst langsam entdeckt werden bevor Kong oder Ferkelsball zum Highlight wurden und „Hund“ zu einem quietschenden Meerschweinchen mutieren ließen. Neben dem schon erwähnten Schnarchen wie ein Walross gehörte dies wie das Meckern einer Ziege, wenn ihr etwas nicht passte, zu ihrer Geräuschpalette an die wir uns gewöhnen mussten. Langsam begannen wir auch mit Nasenarbeit, und es zeigten sich erste zaghafte Fortschritte, so dass ich den Gedanken, ihr eine Brille verpassen zu müssen, doch aufgab. Meine Mutter ist begeisterte Trickdogerin und verzweifelte nach unserer Workaholic Nicky, die uns immer mit diesem Blick „Und was machen wir jetzt?“ ansah schier an einer Rübe, die bei der kleinsten Aufforderung lang anhaltend gähnte oder gelangweilt in die andere Richtung schaute.

Nach knapp zwei Wochen konnten wir, nachdem sie an das Kopfhalfter gewöhnt war, auch spazieren gehen – sie ist ja ein „gefährlicher“ Hund. Das Ding auf der Nase passte ihr zwar gar nicht, aber sie akzeptierte es und versucht nicht, es los zu werden. Draußen war natürlich alles noch sehr spannend, das gab es auf dem Schrottplatz ganz bestimmt nicht zu sehen. Sie agierte recht vorsichtig, gewöhnte sich aber schnell an viele Dinge oder entwickelte Strategien. Kühe und Pferde waren ihr z. B. noch immer nicht ganz geheuer, da lief man besser hinter der „Alten“ und opferte sie notfalls. Aber Spaziergänge mussten noch wohl dosiert werden. Kondition war eingeschränkt und man merkte schon, dass sie die vielen Eindrücke einfach verarbeiten musste. Langsam aufbauend kamen ein bis zwei Hundeschultermine in der Woche hinzu, um all das kennen zu lernen, was kleiner Staff aus dem Zwinger vom Schrottplatz noch nie im Leben gesehen hat. Rübe ging zunächst alles recht vorsichtig an, entwickelte aber zusehends mehr Selbstvertrauen.

Aber natürlich war auch ihre Vergangenheit nicht spurlos an ihr vorbeigegangen. Von Welpen hatte sie definitiv die Schnauze voll, wurde ihnen gegenüber zwar nicht aggressiv, zeigte aber deutlich, dass sie ihre Ruhe haben wollte. Näherten sich ihr Rüden unbemerkt von hinten, versteinerte sie und musste von mir aus der Situation geholt werden, um sich wieder zu beruhigen. Vor Wasserschläuchen zeigte sie absolute Panik und duckte weg bei schnellen Bewegungen, vor allem, wenn dabei noch Gegenstände in der Hand gehalten wurden. Aber auch Kurioses hatte sie vom Schrottplatzleben mitgebracht, was schnell zeigte, dass doch so etwas wie Intelligenz in diesem dicken Staffschädel steckte. So beobachtete ich, wie sie einen Schmetterling im Flug fing, ihre dicken Backen aufblies und diesen wieder ausspuckte, sich setzte, den Schmetterling äußerst interessiert beobachtete bis er „getrocknet“ war und weiterflog – vor weiteren Aktivitäten wurde sie dann gebremst. Aber so kann man sich natürlich auch die Langeweile auf einem Schrottplatz vertreiben.

Rübe heute nach drei weiteren Jahren ist nicht wiederzuerkennen. Sie hat sich toll entwickelt, und wir sind richtig stolz auf sie. Sie hat die Maulkorbbefreiung mit Bravour gemeistert, arbeitet heute locker in der Hundeschule in einer Hundegruppe, genießt jeden Tag aufs Neue und geht als absolute Frohnatur durchs Leben, die es mit ihrer Tollpatschigkeit und Grobmotorik immer wieder schafft einen zum Lachen zu bringen. Und zur besonderen Freude meiner Mutter beherrscht sie mittlerweile unzählige Tricks, vom Ausräumen der Waschmaschine über das Öffnen der Schranktür, das Holen der Zeitung, das Ausziehen der Socken und Besorgen der Pantoffeln… Und jeden Tag lernen die Beiden mit Begeisterung wieder etwas Neues dazu.
Rübe hat auch Nickys Platz in der Schule übernommen. Neben gelegentlichen Besuchen bei denen ihr nie genug Kinder und Jugendliche anwesend sein können, ist sie einmal in der Woche Star des Hundesitterkurses, in dem die Jugendlichen den richtigen Umgang mit Hund lernen. Rübe arbeitet hier nicht als Therapiehund, da diese sich einfach vieles gefallen lassen müssen, was ich für sie nicht möchte, aber sie ist für viele unserer Schülerinnen und Schüler mit ihrer Art „Balsam für die Seele“ und es ist schon rührend, wenn sie mit dem ein oder anderen Kind auf der Matratze kuschelt und dieses ihr seine Geschichte erzählt wohl wissend, dass es auch Rübe mal schlecht ging.

Ganz selten flackert noch mal ihre Vergangenheit auf - aber, ein tiefer Seufzer und der Spuk ist dann auch wieder vorbei.

Rübe ist eine äußerst würdige Botschafterin ihrer Rasse, die mit ihrem Charme und ihrer Freundlichkeit die Herzen der Menschen im Sturm erobert und diese sogar zu ungeahnten Tätigkeiten verleitet – so erwartete uns die Bankangestellte bei unserem zweiten Besuch in der Bank mit herzförmigen Leckerchen, die ihr jetzt stets zur Verfügung gestellt werden.

Sicher, unser Hund ist ein „Kampfhund“ und sie kämpft mit uns jeden Tag gegen die Vorurteile unwissender Menschen und, wir müssen es leider zugeben, gegen ihr Gewicht, denn Fressen tut diese Rübe nun einmal für ihr Leben gerne.
Rübe oder die unglaubliche Wandlung vom Berliner Schrottplatzhund zur „Großgrundbesitzerin“ auf dem platten Land mit wöchentlichem Schuljob!

Rübes erste zwei Lebensjahre lassen sich kurz zusammenfassen, denn sie erlebte in ihnen nicht wirklich viel und von dem, was sie erlebte, nicht viel besonders Gutes: Zwinger auf einem Schrottplatz in Berlin mit einem Hundekumpel, Welpen geworfen, von der Außenwelt nichts mitgekriegt - kurzum ein unbeschriebenes Blatt, das noch nicht einmal auf seinen Namen reagierte, wahrscheinlich wurde sie nie mit ihm gerufen. Auf den Namen Rübe wurde sie übrigens erst in Köln getauft.

Unser Abenteuer Rübe begann mit einem Besuch bei Pitbull, Stafford & Co in Köln Ostheim. Noch voller Trauer um unsere erste Staffhündin Nicky hatten wir uns trotzdem entschlossen wieder einem Staff ein neues Zuhause zu geben, da viel zu viele dieser tollen Hunde in unseren Tierheimen sitzen und kaum eine Chance auf Vermittlung haben. Einzige Bedingung für unseren neuen Hund war, absolut guter Menschenbezug, da ich als Lehrerin an einer Förderschule arbeite und auch schon Nicky stundenweise schulisch zum Einsatz kam – Staffs sind halt einfach traumhafte Hunde für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Und da saß sie nun, erst vor kurzer Zeit aus Berlin nach Köln umgezogen – nein, sitzen konnte man das eigentlich nicht nennen, denn es gab schier keinen Zentimeter an diesem etwas zu pummelig geratenen Staffkörper, der nicht vor Freude in Bewegung war. Manchmal wundert man sich einfach immer wieder, wie aufgeschlossen manche Hunde trotz wenig positiver Erfahrungen bleiben. Und dieses wackelnde Etwas hatte wirklich Ranschmeißerqualitäten gegen die sich zu wehren schier hoffnungslos war. Nach drei Besuchen in Köln und einer Vorkontrolle, wie es sich für einen guten Tierschutzverein gehört, war klar, Rübe siedelt um aufs platte Land.

Stubenrein war sie nach einmaligem Markieren aller strategischer Wohnungsecken eigentlich schon nach einem Tag – Bedingungen waren aber auch ideal: bei leisestem Verdacht Tür auf und ab in den Garten. An das Leben im Haus gewöhnte sie sich sehr schnell und wusste die Annehmlichkeiten zu genießen. So ein Futtonbett mit vielen Kuscheldecken ist halt auch nicht zu verachten. Allerdings fällt es da aber auch extrem schwer, morgens zu „unhündischen“ Zeiten aufstehen zu müssen, was ein äußerst verpennter und empörter Blick alltäglich zum Ausdruck bringt. Grundsätzlich gehörte sie im Haus allgemein mehr zur gemütlichen Sorte nach der Devise: lecker essen und davon nicht zu wenig, genussvoll und vor allem laut schnarchend schlafen oder sich kraulen lassen und das bitte ausgiebig. So ausgelastet zerstörte sie aber auch bis auf ein angenagtes Stuhlbein nichts weiter Wesentliches.

Auch der Garten war schnell erobert – 1000 qm zum Austoben und danach Sonnenbad. Spielen kannte sie gar nicht und musste erst langsam entdeckt werden bevor Kong oder Ferkelsball zum Highlight wurden und „Hund“ zu einem quietschenden Meerschweinchen mutieren ließen. Neben dem schon erwähnten Schnarchen wie ein Walross gehörte dies wie das Meckern einer Ziege, wenn ihr etwas nicht passte, zu ihrer Geräuschpalette an die wir uns gewöhnen mussten. Langsam begannen wir auch mit Nasenarbeit, und es zeigten sich erste zaghafte Fortschritte, so dass ich den Gedanken, ihr eine Brille verpassen zu müssen, doch aufgab. Meine Mutter ist begeisterte Trickdogerin und verzweifelte nach unserer Workaholic Nicky, die uns immer mit diesem Blick „Und was machen wir jetzt?“ ansah schier an einer Rübe, die bei der kleinsten Aufforderung lang anhaltend gähnte oder gelangweilt in die andere Richtung schaute.

Nach knapp zwei Wochen konnten wir, nachdem sie an das Kopfhalfter gewöhnt war, auch spazieren gehen – sie ist ja ein „gefährlicher“ Hund. Das Ding auf der Nase passte ihr zwar gar nicht, aber sie akzeptierte es und versucht nicht, es los zu werden. Draußen war natürlich alles noch sehr spannend, das gab es auf dem Schrottplatz ganz bestimmt nicht zu sehen. Sie agierte recht vorsichtig, gewöhnte sich aber schnell an viele Dinge oder entwickelte Strategien. Kühe und Pferde waren ihr z. B. noch immer nicht ganz geheuer, da lief man besser hinter der „Alten“ und opferte sie notfalls. Aber Spaziergänge mussten noch wohl dosiert werden. Kondition war eingeschränkt und man merkte schon, dass sie die vielen Eindrücke einfach verarbeiten musste. Langsam aufbauend kamen ein bis zwei Hundeschultermine in der Woche hinzu, um all das kennen zu lernen, was kleiner Staff aus dem Zwinger vom Schrottplatz noch nie im Leben gesehen hat. Rübe ging zunächst alles recht vorsichtig an, entwickelte aber zusehends mehr Selbstvertrauen.

Aber natürlich war auch ihre Vergangenheit nicht spurlos an ihr vorbeigegangen. Von Welpen hatte sie definitiv die Schnauze voll, wurde ihnen gegenüber zwar nicht aggressiv, zeigte aber deutlich, dass sie ihre Ruhe haben wollte. Näherten sich ihr Rüden unbemerkt von hinten, versteinerte sie und musste von mir aus der Situation geholt werden, um sich wieder zu beruhigen. Vor Wasserschläuchen zeigte sie absolute Panik und duckte weg bei schnellen Bewegungen, vor allem, wenn dabei noch Gegenstände in der Hand gehalten wurden. Aber auch Kurioses hatte sie vom Schrottplatzleben mitgebracht, was schnell zeigte, dass doch so etwas wie Intelligenz in diesem dicken Staffschädel steckte. So beobachtete ich, wie sie einen Schmetterling im Flug fing, ihre dicken Backen aufblies und diesen wieder ausspuckte, sich setzte, den Schmetterling äußerst interessiert beobachtete bis er „getrocknet“ war und weiterflog – vor weiteren Aktivitäten wurde sie dann gebremst. Aber so kann man sich natürlich auch die Langeweile auf einem Schrottplatz vertreiben.

Rübe heute nach drei weiteren Jahren ist nicht wiederzuerkennen. Sie hat sich toll entwickelt, und wir sind richtig stolz auf sie. Sie hat die Maulkorbbefreiung mit Bravour gemeistert, arbeitet heute locker in der Hundeschule in einer Hundegruppe, genießt jeden Tag aufs Neue und geht als absolute Frohnatur durchs Leben, die es mit ihrer Tollpatschigkeit und Grobmotorik immer wieder schafft einen zum Lachen zu bringen. Und zur besonderen Freude meiner Mutter beherrscht sie mittlerweile unzählige Tricks, vom Ausräumen der Waschmaschine über das Öffnen der Schranktür, das Holen der Zeitung, das Ausziehen der Socken und Besorgen der Pantoffeln… Und jeden Tag lernen die Beiden mit Begeisterung wieder etwas Neues dazu.
Rübe hat auch Nickys Platz in der Schule übernommen. Neben gelegentlichen Besuchen bei denen ihr nie genug Kinder und Jugendliche anwesend sein können, ist sie einmal in der Woche Star des Hundesitterkurses, in dem die Jugendlichen den richtigen Umgang mit Hund lernen. Rübe arbeitet hier nicht als Therapiehund, da diese sich einfach vieles gefallen lassen müssen, was ich für sie nicht möchte, aber sie ist für viele unserer Schülerinnen und Schüler mit ihrer Art „Balsam für die Seele“ und es ist schon rührend, wenn sie mit dem ein oder anderen Kind auf der Matratze kuschelt und dieses ihr seine Geschichte erzählt wohl wissend, dass es auch Rübe mal schlecht ging.

Ganz selten flackert noch mal ihre Vergangenheit auf - aber, ein tiefer Seufzer und der Spuk ist dann auch wieder vorbei.

Rübe ist eine äußerst würdige Botschafterin ihrer Rasse, die mit ihrem Charme und ihrer Freundlichkeit die Herzen der Menschen im Sturm erobert und diese sogar zu ungeahnten Tätigkeiten verleitet – so erwartete uns die Bankangestellte bei unserem zweiten Besuch in der Bank mit herzförmigen Leckerchen, die ihr jetzt stets zur Verfügung gestellt werden.

Sicher, unser Hund ist ein „Kampfhund“ und sie kämpft mit uns jeden Tag gegen die Vorurteile unwissender Menschen und, wir müssen es leider zugeben, gegen ihr Gewicht, denn Fressen tut diese Rübe nun einmal für ihr Leben gerne.





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Beule, jetzt Nick, berichtet von seinen ersten Tage im Zuhause:

Hallo ihr Lieben,
hier klappt alles bestens!!! Ich benehme mich bis auf ein paar kleine, lächerliche kaum erwähnenswerte Ausnahmen (eine Packung Käse, ein vereinsamtes Abendessen auf dem Tisch, vergessene Brote ....derer ich mich angenommen habe) sehr gut. Ärgerlicherweise werde nur immer ich verdächtigt!!! Mit den Katzen klappt es deutlich besser, sie müssten nicht unbedingt bei uns wohnen, aber es ist nun mal so. In meinem Bereich haben sie nichts zu suchen, oben im "Katzenbereich" bin ich brav und jage sie nicht.
Letzten Samstag war ich beim Tierarzt, anschließend durfte ich duschen und dann haben wir so ein blödes Gitter angebracht. Ich habe versucht die Monage zu boykottieren aber es half nichts :-( :-( . Abends war ich platt!!! Diesen Samstag waren wir zusammen in Düsseldorf, auf einem "Seminar", eine dähmliche Veranstaltung bei der man brav sein soll, während einer nur quatscht, die Menschen zuhören und wir armen Hunde uns benehmen müssen. Gott sei Dank gab es Pausen, in denen wir spazieren gehen konnten und ein ordentliches Mittagessen!!! Ich habe mich übrigens super benommen!!!
Mir gefällt es bis auf eine Sache sehr gut. Ich muß auch bei Regen raus. Sie nehmen keinerlei Rücksicht und lachen über mich wenn ich, nachdem ich einmal das Bein gehoben habe, zu bocken anfange und wieder rein will. Irgendwie nehmen sie mich da nicht ernst :-( :-( .
Bis demächst, liebe Grüße euer
Nick.




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Alex und Familie haben und von Hermann (alias Nobbi) geschrieben:

Hallo!
Ich bin's - Hermann. Als ich noch bei euch war, nanntet ihr mich Nobbi. Ich wollte mal ein paar Bilder von mir und meiner Freundin Paula schicken.

Uns geht es nämlich sehr gut..... Ich finde, wir sind ganz schöne Models
Ich will Sommer!!!!

Besonders gut aussehend finde ich mich, wenn ich meine neuen Extensions trage!

                      Kumpel Findus                                                            Freundin Lotte
 
...........und mein Lieblingsschmuser Neo


Kuschelstunden im Bett und auf der Couch
 


Liebe Grüße Euer Hermann (ehemals Nobbi)

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Angela und Linda grüßen:

Hallo liebes Pit-Staff Team,

ich wollte mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben. Vor kurzem bin ich 13 Jahre alt geworden - na wenn das mal kein Alter ist. Ich hab mittlerweile auch akzeptiert, dass ich es ruhiger angehen lassen muss - so bin ich durch und durch eine Grande Dame geworden. Ich drehe meine Gassirunden mit viel Gemütlichkeit und Ruhe - nur wenn meine festen Gassikumpels mitkommen, leg ich noch mal nen Zahn zu. Da hab ich das Sagen und bin vorne weg - und wehe einer tanzt da aus der Reihe

Letztes Jahr war ich viel beim Tierarzt - meine Wirbelsäule wird steif, das nennt man wohl Spondylose. Dadurch geht alles etwas langsamer bei mir. Einmal die Woche fahr ich zur Physiotherapie. Da gibt es ein Laufband mit Wasser, auf das ich immer gehe. Ich find das total toll und freu mich immer, wenn wir dahin fahren. Meine Physiotherapeutin sagt, ich bin ein echtes Naturtalent - aber naja, Wasser war schon immer mein Element.

bis bald, Eure Linda

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Petra und Hans erzählen von Sissi und Franzl (Tobi):

Jetzt wird es aber langsam mal Zeit für unsere Homestory, was?

Ja, wie fangen wir an … Seit 30. November sind wir jetzt bei Petra und Hans in Dortmund und fühlen uns ziemlich wohl! Gutes Essen, gemütliche Liegeplätze, viel, viel Zuwendung – alles vorhanden. Nur das Wetter hätte ein bisschen besser sein dürfen, denn Nässe und Kälte ist nicht gerade unser Fall. Aber wir ziehen es tapfer auch, selbst wenn wir ganz früh morgens im Dunkeln raus müssen …brrr. Ansonsten haben wir uns dazu entschlossen, so eine Art Winterschlaf zu machen.
Schlafen ist nämlich eine unserer großen Leidenschaften. Am schönsten ist es, wenn wir zu viert auf dem Sofa oder im Bett liegen, schön eng aneinander gedrückt. Obwohl, eng ist es eigentlich nur für Petra und Hans – wir haben immer genügend Platz. Im Bett liegen wir am liebsten in Kopfhöhe, gerne auch um die Köpfe von Petra und Hans herum gewickelt – herrlich!
Wir bleiben dann auch die ganze Nach liegen, stehen nicht einmal auf –egal, wie lang die Nacht ist. Petra und Hans haben schon seit Ewigkeiten am Wochenende nicht mehr so lange im Bett gelegen wie mit uns. Irgendwie kriegen sie es aber nichts übers Herz uns zu stören. Denn wenn sie aufstehen, sind wir natürlich dabei, so wie wir immer dabei sind, im Bad, in der Küche.. man weiß ja nie, was man verpassen könnte.
Einen schönen Garten haben wir übrigens auch, konnten ihn halt nur noch nicht richtig nutzen bei dem Wetter. Aber unsere Gartenmuschel für sonnige Stunden haben wir schon entdeckt.
Dafür machen wir schöne Spaziergänge und lernen ganz viele neue Gegenden kennen. Wir schnüffeln dann immer ganz aufgeregt alles ab. Auch die Leckerchensuche und die Degilityübungen im Wald finden wir toll. Es wird auch fleißig geübt, dass wir auf Zuruf kommen. Und das tun wir tatsächlich auch voller Freude. Selbst als wir zur „Vogeljagd“ starten wollten, konnte man uns abrufen. Toll, was? Dafür dürfen wir dann auch immer unsere Sprintkreise drehen, immer hintereinander her. Das macht Riesenspaß, aber am liebsten laufen wir dann doch wieder zu Petra und Hans, da gibt es als Belohnung ja auch ein Superleckerchen (Jackpot!). Mal sehen, ob wir im Frühjahr bei all den schönen Gerüchen auch noch so brav sind …
Hundekontakte haben wir reichlich und haben uns hier schon einen guten Ruf erobert, wie toll wir mit anderen Hunden umgehen. Selbst ganz ängstliche Hunde beruhigen wird, da sind die Besitzer oft ganz baff.
Wir wollen ja nicht angeben, aber auch die Menschen, die wir hier so treffen, sind meistens ganz begeistert von uns – von unserer Art, aber auch von unserem tollen Aussehen. :-) Wir haben uns schon viele Freunde gemacht, ganz besonders hat uns die Vermieterin ins Herz geschlossen.
An 4 oder 5 Tagen die Woche müssen wir für maximal 5 Stunden alleine bleiben, damit haben wir uns auch arrangiert, schlagen halt nur manchmal an bei Geräuschen vor oder im Haus. Vor Aufregung haben wir dabei auch schon ein paar Mal den Vorhang aus der Schiene gerissen ….  Ist aber schon wesentlich weniger geworden, bei bekannten Geräuschen machen wir fast gar nicht mehr. Wenn wir alleine sind, hören wir jetzt immer Radio und wenn Petra und Hans da sind, lassen wir uns von Geräuschen auch gar nicht mehr aufregen. Besen und Staubsauger sind auch kein Problem mehr für uns, fehlt nur noch der Rasenmäher.
Komischer Weise ist jetzt auch immer die Speisekammer abgeschlossen, wenn wir alleine sind. Bloß weil wir sie anfangs mal aufgemacht haben und unsere Kauartikel herausgeholt haben? Wir haben doch nur einen kleinen Teil davon gegessen! Auch der Salzstreuer steht jetzt immer im Schrank, nachdem wir uns daran mal bedient haben. Komisch, dass wir danach so viel Durst hatten und soviel pieseln mussten..??
Na ja, ihr seht, wir haben immer tolle Ideen. Ansonsten spielen wir zusammen gerne mit unseren Stofftieren. Da wird gezergelt, was das Zeug hält. Sieht dann oft so aus, als hätte es geschneit bei uns im Wohnzimmer. Aber Petra und Hans räumen die vielen, kleinen Watteflocken unheimlich gerne auf.
Was die beiden auch sehr gerne mögen ist, wenn wir mit geballter, gemeinsamer Kraft auf sie drauf steigen oder springen und sie dann schön heftig und lange abschlecken und dabei kräftig auf ihnen herumtrampeln (der Kehlkopf ist besonders beliebt). Petra muss auch immer ihre Brille in Sicherheit bringen.
Wenn sie von der Arbeit kommt, zieht sie die lieber vorher schon aus. Aber da bräuchte sie eigentlich einen Ganzkörperschutzanzug, so heftig ist unsere Begrüßung. Einige Kinnhaken und Kratzer hat sie da schon davon getragen. Da müssen wir noch dran arbeiten, aber wir freuen uns halt so ….

So, genug erzählt.
Wir sagen Danke an alle, die sich in Köln so lieb um uns gekümmert haben und uns unser neues Zuhause ermöglicht haben! Das werden wir euch nie vergessen.

Herzliche Grüße, Euer Kaiserpaar Sissi und Tobi (alias Franzl)
Und natürlich auch von Petra und Hans, die uns sehr ins Herz geschlossen haben!






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Melanie und Junior schicken Grüße:

Hallo und winterliche Grüße aus Alsdorf senden Euch Junior und Melanie.

Ich bin jetzt seit April bei meinem Frauchen und mache große Fortschritte. Frauchen geht mit mir zu „Hundeschule“, anfangs fand ich das ziemlich doof weil ich mit anderen Hunden und fremden Menschen nicht zurechtkam. Ich hab erst mal alle „blöd angemacht“ aber leider bin ich damit nicht weitergekommen denn Frauchen hat noch einen dickeren Sturkopf als ich ;-) und Frauchen hat mir meine Unsicherheit und Angst zu einem großen Teil genommen. Jetzt bin ich viel entspannter und gestern waren wir sogar in Aachen auf dem Weihnachtsmarkt - mit der Hundeschule. Was es da alles gab, ich war ganz schön aufgeregt und teilweise auch ängstlich aber das war trotzdem ein tolles Erlebnis. Frauchen und ich waren gestern Abend ganz schön geschafft und haben zusammen in meinem Hundekörbchen gekuschelt ;-) Heute Morgen musste Sie zu Arbeit, so richtige Lust aufzustehen hatte ich nicht als sie mit mir Gassi gehen wollte.

Ich glaube während Frauchen arbeiten geht werde ich noch ein paar Stunden schlafen, ich bin immer noch k.o. von dem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt ;-)

Frauchen und ich wünschen Euch ein tolles Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr. Nächstes Jahr kommen wir Euch noch mal in Köln besuchen, bis dahin schicke ich Euch ein paar Fotos damit ihr sehen könnt wie toll ich mich mache.