Rocky

Der 2015 geborene, kastrierte Staff-Mix Rüde ist wie auf den Bildern zu sehen nicht nur äußerlich ein imposanter und stabiler Kerl,
nein auch sein Wesen wird hier sehr gut gespiegelt. ROCKY beobachtet sehr genau was um ihn herum passiert und wer versucht
Einfluss auf ihn auszuüben. Er weiß sehr genau, wer er ist und was er will, ohne dabei übersteigert Selbstbewusst zu sein.
Souveränität, Authentizität im Auftreten und Fairness im generellen Umgang, wenn es darum geht auch mal Grenzen zu setzen,
sind die Schlüsselworte für die Menschen, die ihm ein zukünftiges neues Zuhause bieten möchten.

Romantisierer, generalisierte Knutschkugel- und Kampfschmuseridealisten nimmt er nicht ernst und lebt dann das Miteinander deutlich
zu seinen Bedingungen aus!

Sein größtes Defizit besteht wie bei so vielen Hunden im deutlich fehlgeleiteten Beutefangverhalten. Dies durch mutmaßliche Unwissenheit
im Handling und früherer nicht förderlicher Auslastung. Insbesondere Ressourcen in Form von Spielzeug oder Stöcken stellen ein Thema dar,
welches definitiv erwähnt und weiter trainiert werden muss! Das situative Ertragen von Frust ist ebenfalls nicht seine allergrößte Stärke und
lässt ihn unter Umständen die Nerven in Form von einer körperlichen Regulierung (anspringen, Leine beissen) seines Hundeführers verlieren.
Jedoch lässt er sich über adäquate Impulskontrolle sehr gut umlenken und stellt demnach eine kleinere Baustelle dar, als sein bereits
erwähntes Defizit in Bezug auf die liebe “Beute” und Ressource.

Welche Interessenten kommen für ROCKY in Frage:

– Einzelhaltung

– Keine Kleintiere

– Keine Kinder (er ist sehr aufgeschlossen und freundlich gegenüber Kindern, würde aber ggf. zuviel Verantwortung für und gegenüber diesen übernehmen)

– Autofahren liebt er

– Wie lange und ob er alleine bleiben kann, ist uns nicht bekannt, sollte nach entsprechender Eingewöhnung aber wohl kein Problem darstellen

– Physische Stabilität muss vorhanden sein, denn Rocky wiegt über 40kg

– Wenn ROCKY in eine Ehe, oder Lebensgemeinschaft einzieht, dann ist es unabdingbar, dass dort im Alltag eine empathisch faire, konsequente
und vor Allem gemeinschaftliche Linie aller Beteiligten gefahren wird. Anderenfalls neigt er dazu, den vermeintlich unsichereren, oder in
seinen Augen schwächeren Part zu “kontrollieren”

– Rasseerfahrung, auch gerne mit Molossern muss vorhanden sein

Wer “Hund” wirklich kann, findet in ihm einen sehr loyalen Partner mit Charakter!